Mehr Austausch vor Ort und Themen aufzugreifen, die die Menschen wirklich interessieren – mit dieser Intention plant Melanie Springer-Restle, die seit Mai die Geschäftsführung der Volkshochschulen im Landkreis Unterallgäu innehat, eine Reihe von Gemeinde-Besuchen.
Unterallgäu/Ottobeuren – Beim ersten Arbeitstreffen im Rathaus Ottobeuren wurde laut Melanie Springer-Restle deutlich, wie viel Potenzial in einer engeren Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Vereinen und der VHS steckt. Auf Einladung von Bürgermeister German Fries traf sich Springer-Restle mit Vertreterinnen und Vertretern aus Ottobeuren, um über neue Wege der Erwachsenenbildung zu sprechen. Mit dabei waren Quartiersmanagerin Fotini Grabher, Josef Schmelcher vom Verein Mach-Mit, Sebastian Pflederer vom Touristikamt sowie Brigitte Unglert-Meyer, Gründungsmitglied der Bürgerstiftung Ottobeuren.
Start der Gemeinde-Besuche der Unterallgäuer Volkshochschulen
Springer-Restle möchte künftig stärker auf flexible Formate setzen: „Ein Sprachkurs muss nicht immer zwölf Abende dauern. Sechs Termine oder ein Stammtisch in entspannter Atmosphäre können genauso gut funktionieren und geben den Menschen mehr Flexibilität.“ Neben klassischen Präsenzkursen sollen auch maßgeschneiderte Bildungsangebote für Kommunen, aber auch für Unternehmen eine größere Rolle spielen.
VHS-Kurse stehen nicht in Konkurrenz zu Vereinen
„Bildung soll dort stattfinden, wo die Menschen sind“, so Springer-Restle. „Und das gelingt am besten, wenn wir zuhören und gemeinsam gestalten.“ Wichtig ist der Pädagogin zu betonen, dass das die VHS-Kurse nicht in Konkurrenz zu den Vereinen stehen, sondern ein ergänzendes Angebot im Sinne der Nahversorgung schaffen soll.
Wer schon jetzt Wünsche oder Ideen zu neuen Kursangeboten hat, kann diese unter info@vhs-ua.de einreichen. Für Anfang des kommenden Jahres ist zudem eine größere Umfrage seitens der VHS geplant.
wk
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