Hunderte von Trauergästen geben Anni Härtl das letzte Geleit

Er habe ihr am Gründonnerstag noch bei der Fußwaschung die Füße waschen dürfen, „wir haben uns angelächelt“. Am Ostermontag hatte die Dachauerin einen Herzinfarkt erlitten, der zu ihrem Tod am Freitag nach Ostern führte. Für ihr Requiem hatte Anni Härtl klare Vorstellungen: Sie wünschte sich, dass die Erzählung der Erschaffung der Welt vorgetragen werde, „ein Text, der poetisch von der Großartigkeit der Schöpfung spricht“, so Gnan. Anni Härtl habe ihre Heimat geliebt, Natur und Kultur, „und sie repräsentierte ihre Heimat“. Sie sei eine aufmerksame und einfühlsame Mutter, Ehefrau, Schwiegermutter und Oma gewesen, und sie habe mit klarem Willen und beharrlicher Freundlichkeit ihre Ziele verfolgt – „das bekamen auch Lokalpolitiker und Pfarrer zu spüren“. In wie vielen Menschen Anni Härtl Spuren hinterlässt, wie sehr sie geschätzt wurde, das zeigte die große Zahl der Trauergäste, die der Verstorbenen das letzte Geleit gaben.
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