Mobilitätskonzept auf der Zielgeraden

  1. Startseite
  2. Lokales
  3. Miesbach
  4. Miesbach

Kommentare

Bus, Bahn oder mit dem Rad? Das Landratsamt hat das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung abgefragt und daraus Maßnahmen entwickelt. © THOMAS PLETTENBERG

Das Mobilitätskonzept des Landkreises befindet sich auf der Zielgeraden. Aktuell werden konkrete Maßnahmen erarbeitet. Im November soll die Bevölkerung informiert werden.

Landkreis – Das Mobilitätskonzept des Landkreises ist auf der Zielgeraden. Noch bis Ende Juli werden konkrete Maßnahmen erarbeitet, ehe dann im August und September der Abschlussbericht fertiggestellt und dieser im Oktober dem Kreisentwicklungsausschuss vorgelegt wird. Das berichtete Anna Walleitner in der jüngsten Sitzung des Gremiums. Sie ist seit einem Vierteljahr neue Mitarbeiterin im Mobilitätsteam des Landratsamts, dessen Leitung im März Florian Kausch übernommen hat.

Bei Mobilitätstag Angebote sichtbar machen

Bei einem Mobilitätstag am Freitag, 21. November, von 15 bis 19.30 Uhr am Gymnasium Miesbach soll das Mobilitätskonzept der Öffentlichkeit vorgestellt werden. „Wir wollen damit die vielfältigen Angebote sichtbar machen“, sagte Walleitner. Um die Akzeptanz in der Bevölkerung zu erhöhen und eine breite Streuung der Informationen zu erreichen, schlug Josef Bogner (FW) in der Sitzung vor, mit der Veranstaltung auch andere Orte im Landkreis zu besuchen. Fachbereichsleiterin Andrea Ladewig und Landrat Olaf von Löwis (CSU) hielten das zwar für eine gute Idee, traten wegen des großen Organisationsaufwands aber auf die Bremse. Hier benötige man die Unterstützung der Kommunen, so Löwis. Gmunds Rathauschef Alfons Besel (FWG) schlug eine abgespeckte Variante vor, beispielsweise in Form einer Wanderausstellung.

Bevölkerung zu Mobilitätsverhalten befragt

Das Mobilitätskonzept des Landkreises sieht vor, auf Basis der Verkehrsströme, der genutzten Verkehrsmittel und der Mobilitätsbedürfnisse konkrete Maßnahmen für die Bevölkerung zu entwickeln. Dazu waren unter anderem im Sommer 2024 Bürger per Postwurfsendung zu ihrem Mobilitätsverhalten befragt worden.

Auch interessant

Kommentare