CSU Hausham nominiert Martin Reisberger als Bürgermeisterkandidaten für 2026

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Bereit für die Kommunalwahl: hintere Reihe (v.l.): Christine Greinwald, Thomas Leidgschwendner, Erich Eckmair und Sophie Jörg. Mittlere Reihe (v.l.): Franz Mayer, Thomas Wimmer, David Kahl, Florian Köpferl, Elisabeth Leidgschwendner und Franz Thanner. Vordere Reihe (v.l.): Josef Fuchs, Julia Jähne, Johann Walleitner, Martin Reisberger, Markus Czernik, Max Greinwald, Kathrin Summerer und Josef Schaftari. © CSU Hausham

Die CSU Hausham hat offiziell ihren Bürgermeisterkandidaten vorgestellt: Martin Reisberger soll 2026 antreten. Gleichzeitig präsentierte der Ortsverband eine ausgewogene Liste für den Gemeinderat.

Hausham – Jetzt ist es offiziell: Bei ihrer Versammlung am vergangenen Donnerstag haben sich die Mitglieder der CSU Hausham geschlossen für den 54-jährigen Geschäftsleiter und langjährigen Kämmerer Martin Reisberger als Bürgermeisterkandidaten ausgesprochen und zugleich ihre Gemeinderatsliste für die Kommunalwahl 2026 aufgestellt.

Wie Ortsvorsitzender Max Greinwald laut Pressemitteilung betonte, brauche Hausham „gerade jetzt einen Experten, der die Finanzen wieder in den Griff bekommt, ohne dabei wichtige Zukunftsinvestitionen aus den Augen zu verlieren“. Entscheidend sei jemand, „der vom ersten Tag an anpacken kann, ohne lange Einarbeitungszeit in komplexe Verwaltungsabläufe“. Reisberger habe in den vergangenen Jahren mit Weitblick vor einer zu hohen Verschuldung gewarnt und stets für eine verantwortungsvolle Finanzpolitik im Sinne der kommunalen Pflichtaufgaben plädiert.

In seiner Vorstellungsrede machte Reisberger deutlich, dass er ein „Bürgermeister für alle Bürger“ sein wolle. Ziel sei es, Hausham zukunftsfähig zu machen und positiv weiterzuentwickeln – mit verlässlicher Kinderbetreuung, mehr bezahlbarem Wohnraum durch gezieltes Nachverdichten, einer intakten Infrastruktur und einer starken Vereinslandschaft. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit werde die Finanzpolitik sein. „Wir müssen die knapper werdenden Mittel mit Vernunft einsetzen“, so Reisberger. „Jeder Euro muss genau geprüft werden, aber gleichzeitig darf Sparsamkeit nicht Stillstand bedeuten.“ Es brauche klare Prioritäten und mutige Investitionen, „damit Hausham auch für kommende Generationen attraktiv bleibt“.

Zu den zentralen Aufgaben, die Reisberger für die kommenden Jahre benennt, zählen der Ausbau der Kinderbetreuung, die Schaffung bezahlbaren Wohnraums, der Erhalt kommunaler Einrichtungen sowie die Stärkung der Infrastruktur. Auch die stärkere Einbindung Jugendlicher ins Gemeindeleben, etwa durch eine regelmäßige Jungbürgerversammlung in Zusammenarbeit mit den Vereinen, ist ihm ein Anliegen. „Mir ist wichtig, dass wir alle Generationen im Blick haben – junge Menschen genauso wie Senioren und auch engagierte Vereine.“

Neben der Nominierung Reisbergers beschloss die CSU auch ihre Kandidatenliste für den Gemeinderat. Elf Kandidaten stellen sich erstmals zur Wahl, neun verfügen bereits über Erfahrung aus früheren Wahlkämpfen. Die Liste vereint laut Mitteilung Vertreter aus allen gesellschaftlichen Bereichen – von Unternehmern über Landwirte bis zu Angestellten, von aktiven Trachtlervorständen bis hin zu engagierten Mitgliedern zahlreicher Vereine. Betont wurde die ausgewogene Herkunft der Kandidaten aus Agatharied und Hausham. Das Durchschnittsalter der Liste liegt bei 46,5 Jahren, die Altersspanne reicht von 29 bis 72 Jahren. „Mit dieser Liste haben wir ein starkes, breit aufgestelltes Team, das Hausham und Agatharied gleichermaßen repräsentiert“, erklärten Reisberger und Greinwald. Gemeinsam wolle man die Zukunft der Gemeinde gestalten.

Die Kandidaten

Die CSU-Liste für die Gemeinderatswahl am 8. März 2026 umfasst: 1. Martin Reisberger (54), Geschäftsleiter Gemeinde Hausham/Verwaltungsfachwirt; 2 Julia Jähne (33), Kosmetikerin; 3. Max Greinwald (36), selbständiger Unternehmer Holzhandel; 4. Franz Thanner (38), Elektrotechniker; 5. Elisabeth Leidgschwendner (68), selbständige Unternehmerin; 6. Markus Czernik (53), selbständiger Versicherungskaufmann; 7. Thomas Wimmer (34), stv. Abteilungsleiter Vertrieb; 8. Franz Mayer (59), Elektrotechniker; 9. Josef Schaftari (72), Rentner; 10. Kathrin Summerer (30), Landwirtin und Sportwissenschaftlerin; 11. Erich Eckmair (63), Lokführer und Betriebsrat; 12. Josef Leitner (35), Werkstattleiter Autohaus; 13. Johann Walleitner (55), Schreiner; 14. Sophie Jörg (29), Referentin im Bayerischen Landtag; 15. Korbinian Reischl (46), Formgestalter; 16. Josef Fuchs (38), Sachbearbeiter am Landwirtschaftsamt Holzkirchen und Landwirt im Nebenerwerb; 17. Florian Köpferl (41), Formgestalter; 18. Christina Greinwald (37), Personalentwicklerin; 19. David Kahl (39), amtl. anerkannter Sachverständiger für den Kfz-Verkehr (Dipl.-Ing. FH); 20. Thomas Leidgschwendner (70), selbständiger Fahrzeugaufbereiter. Ersatzkandidaten: Max Klein (41), selbständiger Malermeister, und Oliver Nerz (43), Referent.