Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach trauert um ihren Vater Thomas. Sie machte seinen Tod nach vier Jahren Krebs-Kampf auf Instagram öffentlich.
Aschaffenburg – Er weckte in ihr die Liebe zur Politik. Jetzt trauert Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) um ihren Vater Thomas. Der ehemalige Stadtrat von Aschaffenburg ist seiner Krebserkrankung erlegen.
Judith Gerlach machte die traurige Nachricht auf ihrem Instagram-Account öffentlich. „Wir tragen dein Herz bei uns,
wir tragen es in unseren Herzen“ – so beginnt ihr Post. Dazu zeigte Gerlach ein Schwarz-Weiß-Foto ihres Vaters. Es zeigt ihn lächelnd im Janker – offenbar bei ihrer Hochzeit.
„Du hast vier Jahre gekämpft, hast dem Krebs die Stirn geboten und nicht aufgegeben“, schrieb Gerlach am Dienstag (10. Februar) auf ihrem Account (21 000 Follower). „Dich durch Therapien gekämpft, bis dich die Kraft verließ. Du wolltest nicht gehen und das alles kommt zu früh. Und trotzdem bist du in Frieden gegangen und mit dem Bewusstsein, von uns getragen zu sein.“
Judith Gerlach trauert, Kollegen aus der Politik stehen ihr bei
Wie Gerlach schreibt, konnte sie in den letzten Momenten an der Seite ihres Vaters sein: „Du warst bei meinem ersten Atemzug an meiner Seite und ich bei deinem letzten an deiner. Dafür bin ich sehr dankbar. Und trotzdem wirst du mir unglaublich fehlen, Papa.“
Gerlach bedankte sich auch herzlich bei alle, „die an der Seite unserer Familie waren und sind“. Einen besonderen Dank richtete sie an das Hospiz- und Palliativ-Team Bayerischer Untermain.
In den Kommentaren erhielt Judith Gerlach tausende Beileidsbekundungen – auch von Politik-Kollegen mehrerer Parteien, unter ihnen Katharina Schulze (Grüne), Arif Tasdelen (SPD) oder Dorothee Bär (CSU).
Auf ihrer Homepage schreibt Gerlach, dass ihr Vater ihre Politik-Karriere einst vorausgesagt hatte. „Oft diskutierte ich beim Abendbrot mit meinem Vater Thomas Gerlach, Stadtrat in Aschaffenburg. Manchmal gab er lachend auf und meinte:,„Entweder wirst Du Juristin oder Politikerin!‘“