Umgebaute Kita in Penzberg: Stadt feiert am Daserweg Einweihung und neuen Namen

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Einrichtungsleiterin Martina Schweiger und Bürgermeister Stefan Korpan enthüllten in luftiger Höhe den neuen Namen der Kindertagesstätte. © Antonia Reindl

Nach umfangreichem Umbau und Erweiterung wurde beim städtischen Kindergarten in Penzberg Einweihung gefeiert. Passend dazu gibt es einen neuen Namen für die Einrichtung am Daserweg.

Penzberg - Am Samstag (4. Mai) wurde an und in Penzbergs städtischer Kindertagesstätte am Daserweg die Einweihungsfeier nach Erweiterung, Umbau und Sanierung zelebriert - inklusive Maifest. Für Bürgermeister Stefan Korpan (CSU) eine gute Kombination, werde ein Maibaum doch im Teamwork aufgestellt und sei damit ein „Symbol der Einigkeit“. Für den kleinen Maibaum brauchte es zwar nur eine kleine Mannschaft, doch allzu leicht war das Teil trotzdem nicht in die Fassung zu bringen.

Nach Umbau und Erweiterung wurde am Samstag beim städtischen Kindergarten in Penzberg Einweihung gefeiert - inklusive Maibaum und neuem Namen

Mit Handsäge und schließlich mit der motorisierten Variante werkelte das Grüppchen Männer am Ende des Stammes herum, damit der Maibaum in die Halterung passt. Beim ersten Versuch wollte sich der etwa sechseinhalb Meter lange Stamm aus einem städtischen Wald nämlich nicht so recht ins Eisengestell fügen. Doch das Problem war rasch gelöst. „Da heißt es immer, der Bauhof ist nicht flexibel und schnell“, scherzte Bürgermeister Korpan. Mit großem Interesse verfolgten die großen, vor allem aber die kleinen Gäste das Aufstellen des Maibaums. Stilecht war der Stamm, der mit bunten Zeichen, von Pinguin über Regenbogen bis Maus, geschmückt ist, auf einem von Pferden gezogenen Wagen an den Daserweg 1 transportiert worden.

Stadt investierte rund 5,2 Millionen Euro

Vor der wortwörtlichen Enthüllung des neuen Namens der Einrichtung erinnerte Korpan an die vergangenen drei Jahre und die drei Bauphasen zurück. Baubeginn sei 2020 gewesen. Pünktlich, trotz Corona, trotz „witterungsbedingter Verzögerungen“. Man habe mehrere Firmen- und Planerwechsel durchführen müssen, „leider“. Die letzte Bauphase sei im Dezember 2023 abgeschlossen worden. Im Rahmen der Baumaßnahme seien unter anderem ein Neubau mit drei Vollgeschossen errichtet, ein Verbindungsgang geschaffen, der Bestand saniert und die Außenanlagen neu gestaltet worden. Es sei viel passiert, und das im laufenden Betrieb, erzählte der Rathauschef. Die Gruppen seien immer wieder umgezogen, und die Kinder hätten viele Bagger und Bauarbeiter sehen können – spannend für den Nachwuchs, nicht ohne für das Personal. Das „Riesenprojekt“ habe rund 5,2 Millionen Euro gekostet, wovon circa 40 Prozent dem Neubau zuzuschreiben seien.

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In kleiner Mannschaft wurde der rund sechseinhalb Meter lange Maibaum vor der Einrichtung aufgestellt. © Antonia Reindl

Auch Konzept wurde erweitert

Einrichtungsleiterin Martina Schweiger freute sich, dass mit dem Erweiterungsbau zugleich das Konzept erweitert werden konnte. Seit Januar habe man nun eine weitere Krippengruppe. Und weil der Kindergarten lediglich ein Teil des Angebotes sei, sollte ein neuer Name her. Im Herbst habe sich das Team, das mit der Einrichtung sehr verbunden sei, auf die Suche nach einem neuen Namen gemacht. Nach „mehreren Wahldurchgängen“ habe man diesen dann gefunden, verriet Schweiger.

Neuer Name: „KiM Kita Penzberg“

Gemeinsam mit Korpan ließ sich die Leiterin nun im Personenkorb per Kranarm bis zur Tafel an der Fassade emporheben. Gemeinsam enthüllte das Duo das verdeckte Schild, sodass die Morgensonne auf den neuen Namen fiel: „KiM Kita Penzberg“. KiM steht als Akronym für „Kind im Mittelpunkt“. Man habe eine Pädagogik der Vielfalt, betonte Schweiger. Jedes Kind stehe hier mit seinen individuellen Stärken und Kompetenzen im Mittelpunkt. Und was den Personennamen Kim anbelangt: So „heißen Kinder auf der ganzen Welt“, sagte Schweiger - der Name sei international und geschlechtsneutral, „der Name macht keine Unterschiede“.

Buntes Programm für Kinder

Nach der Enthüllung, und nachdem Korpan das Bierfassl mit zwei Schlägen angezapft hatte, konnten die Erwachsenen die Einrichtung in Augenschein nehmen. Während auf die Kinder Angebote an verschiedenen Stationen im Haus warteten, hier konnten Fotos geschossen und dort Glitzertattoos auf die Haut gebracht werden. Es wurden Enten geangelt und Dosen geworfen, Perlen zu Ketten aufgefädelt und am Glücksrad gedreht. Dazwischen flimmerten auf einer Leinwand Bilder von der Baustellenzeit. Eine Zeit, in der, wie Leiterin Schweiger verriet, „die Belastungsgrenze teilweise schon sehr groß“ gewesen sei.

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