Bayern müssen mehr Geld fürs Heizen einplanen: Einige Haushalte trifft es besonders

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Schlechte Nachrichten für Verbraucher: Die Heizkosten in Bayern steigen deutlich an. Einige Haushalte müssen mit einem Kostensprung von 16,5 Prozent rechnen.

München – Die Heizperiode 2025 wird für Bayerns Verbraucher teuer. Berechnungen des Energiedienstleisters Techem zeigen einen dramatischen Anstieg der Heizkosten um durchschnittlich 11,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Niedrigere Temperaturen führen zu Anstieg der Heizkosten in Bayern

Der Hauptgrund für die steigenden Kosten liegt in einem deutlich höheren Energieverbrauch. Die Experten erwarten aufgrund niedrigerer Temperaturen in der Heizsaison einen um knapp 15 Prozent gestiegenen Verbrauch. Diese Mehrverbräuche machen die tendenziell sinkenden Preise für Energie und Energieträger mehr als zunichte.

Thermostat an einem Heizkörper
Heizen war für viele Bayern vergangenes Jahr teurer. (Archivbild) © Thomas Banneyer/dpa

Besonders hart trifft es Haushalte mit Fernwärme-Anschluss. Hier sind nicht nur die Verbräuche gestiegen, sondern auch die Preise leicht angewachsen. Techem prognostiziert für diese Heizart einen Kostensprung von 16,5 Prozent.

Auch Nutzer von Gasheizungen müssen sich auf deutlich höhere Rechnungen einstellen. Obwohl die Kilowattstunde Gas eigentlich etwas billiger geworden ist, steigen die Gesamtkosten um 12,9 Prozent. Bei strombetriebenen Heizungen wie Wärmepumpen beträgt der Anstieg 12,3 Prozent – ebenfalls trotz gesunkener Strompreise pro Kilowattstunde. Vergleichsweise glimpflich kommen Besitzer von Ölheizungen davon. Da hier der Preis am deutlichsten gesunken ist, ergeben sich zusammen mit dem gestiegenen Verbrauch dennoch höhere Kosten von „nur“ 5,4 Prozent.

Basis der Berechnungen waren Energiepreise und Temperaturen. Für einige Wochen Ende 2025 wurde dabei hochgerechnet.

Bayerns Großstädte im Heizvergleich

Mit dem erwarteten Kostenanstieg um 11,8 Prozent gehört Bayern zu den am härtesten betroffenen Bundesländern. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 8,6 Prozent. Nur Baden-Württemberg, Sachsen und Sachsen-Anhalt erwarten noch höhere Zuwächse - den höchsten mit 14,2 Prozent in Baden-Württemberg. Schleswig-Holstein kommt mit einem Plus von nur 2,8 Prozent am günstigsten weg.

Auch innerhalb Bayerns zeigen sich deutliche regionale Unterschiede. Während in Nürnberg die Kosten den Berechnungen zufolge um 13,4 Prozent steigen, sind es in Augsburg 11,5 Prozent und in München 10,8 Prozent. Für weitere Städte oder Landkreise im Freistaat liegen keine gesonderten Zahlen vor. (Quellen: dpa, Techem Energy Service)

Информация на этой странице взята из источника: https://www.merkur.de/bayern/heizkosten-in-bayern-steigen-diese-haushalte-trifft-es-besonders-94121947.html