90 000 Euro Schaden bei Großbrand in Lechbruck

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80 Feuerwehrler aus Lechbruck, Schongau, Roßhaupten und Bernbeuren im Einsatz

Die Besatzung eines Rettungswagens hat in den frühen Samstagmorgenstunden gegen 4.30 Uhr zufällig im Vorbeifahren von der Straße aus einen brennenden Stadel bei Lechbruck entdeckt. Die Rettungskräfte alarmierten die Feuerwehr, und die Bewohner des landwirtschaftlichen Anwesens wurden geweckt. Als die Feuerwehr am Brandort eingetroffen war, stand der Holzstadel bereits im Vollbrand. Hinzugerufen wurden zum Brand neben der Feuerwehr Lechbruck auch die Wehren aus den Nachbarorten Roßhaupten und Bernbeuren sowie die Schongauer Wehr mit ihrer Drehleiter. Insgesamt packten so in den frühen Morgenstunden mehr als 80 Einsatzkräfte an.

Komplizierte Schlauchleitung

Über eine Länge von zirka 800 Meter musste kompliziert eine Schlauchleitung zu einem nahen Bach gelegt werden, aus dem schließlich das Löschwasser gepumpt wurde. Mit einem großen Greifer trugen die Wehren Schicht für Schicht das Dach des Stadels ab, um die Glutnester löschen zu können, die immer wieder von neuem aufflammten. Der Stadel wurde so schließlich komplett zerlegt und inklusive Heizungsanlage komplett zerstört, das benachbarte Wohnhaus konnte gerettet werden.

Ersten Schätzungen der Polizei zufolge dürfte sich der Sachschaden auf zirka 90 000 Euro belaufen. Als Brandursache gehen die Ermittler von einem technischen Defekt der Heizungsanlage aus. Die weiteren Ermittlungen zur Klärung der konkreten Brandursache werden durch das Fachkommissariat der Kripo Kempten übernommen.

Schicht für Schicht des brennenden Stadels wird mit einem Greifer während der Löscharbeiten abgetragen, weil immer wieder Glutnester aufflammen.
Schicht für Schicht wurde das Dach des brennenden Stadels mit einem Greifer während der Löscharbeiten abgetragen, weil immer wieder Glutnester aufflammen. Im Einsatz sind mehr als 80 Kräfte. © Hans-Helmut Herold

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