Jetzt ist es soweit: Ab kommenden Montag ist die Königswieser Unterführung für Autofahrer dauerhaft voll gesperrt. Fußgänger und Radfahrer kommen noch durch.
Gauting – Ab kommenden Montag wird die Straße unter der Eisenbahnbrücke in Königswiesen für den Verkehr voll gesperrt sein. Wie das Staatliche Bauamt Weilheim mitteilt, finden ab 17. Februar weitere Leitungsumlegungen durch die jeweiligen Netzbetreiber statt. „Versorgungsleitungen für Gas, Wasser, Telekommunikation und Strom müssen vorbereitend zur Erneuerung der Eisenbahnbrücke Königswiesen aus dem Baufeld entfernt werden“, teilt die Behörde mit. Da die Arbeiten im Fahrbahnbereich stattfinden, wird die Hauser Straße voll gesperrt. Während der Bauarbeiten können aus Gründen der Arbeits- und Verkehrssicherheit nur Fußgänger die Baustelle passieren. Radfahrer werden gebeten, abzusteigen und zu schieben.
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Die Umleitung führt über die Ammerseestraße in Gauting und Unterbrunn zum Kreisverkehr Waldkreuzung. Die Bahn weist darauf hin, dass die Durchfahrtshöhe auf der Umleitungsstrecke auf 3,6 Meter beschränkt ist. „Der weiträumige Verkehr von und in Richtung Weilheim wird gebeten, über Starnberg auszuweichen“, heißt es in der Mitteilung. Die Verkehrsteilnehmer werden über Hinweistafeln auf die Vollsperrung hingewiesen. Die Integrierte Leitstelle sowie die Rettungsdienste sind informiert. Die ÖPNV-Verbindungen sind auf der Internetseite des MVV unter www.mvv-muenchen.de/fahrplanauskunft einzusehen. Für 10. März plant die Deutsche Bahn mit Bauphase 2 die Übernahme der Baustelle. In Bauphase 2, die sich bis in den August erstreckt, geht es um die Herstellung der Brücke in seitlicher Lage. Diese soll zwischen 14. und 16. September an die Stelle der alten Brücke eingesetzt werden.
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Damit liegen Staatliches Bauamt und Bahn in dem Zeitplan, der Anfang Januar kommuniziert worden ist. Darin heißt es, dass während der gesamten Baumaßnahme, die sich wegen der Verbreiterung der Kreisstraße 3 bis ins Jahr 2026 ziehen wird, die Königswieser Straße und die Hauser Straße voll gesperrt sein werden. Es geht darum, die 1907 erbaute Brücke zu erneuern. Sie wird höher und breiter. Gemeinsam mit dem Landratsamt Starnberg gestaltet die DB bis Ende 2026 den Kreuzungsbereich umfangreich neu.
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