Blitz trifft Tourist (18) aus NRW auf der Zugspitze – er stirbt noch am Gipfel

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Ein Blitz trifft einen 18-Jährigen auf der Zugspitze. Trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen stirbt der junge Mann noch am Unglücksort.

Grainau – Ein tragisches Ereignis ereignete sich am 21. Juli 2024 auf der Zugspitze. Ein 18-jähriger Mann verlor sein Leben durch einen Blitzschlag. Die Untersuchungen wurden von einem Polizeibergführer der Alpinen Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd durchgeführt.

Auf der Zugspitze wurde ein 18-jähriger Wanderer zwischen Gipfel und Terrasse vom Blitz getroffen.
Auf der Zugspitze wurde ein 18-jähriger Wanderer zwischen Gipfel und Terrasse vom Blitz getroffen. © Matthias Schrader/dpa

Der junge Mann war Teil einer Gruppe von drei Männern aus Nordrhein-Westfalen, die mit der Bayerischen Zugspitzbahn den Berg hinaufgefahren waren. Sie hatten den Gipfel der Zugspitze erreicht, der nur etwa 80 Meter von der Terrasse der Bergstation entfernt ist. Die Gruppe war jedoch nicht mit alpiner Ausrüstung ausgestattet.

Wandergruppe aus NRW wird auf dem Rückweg zur Terrasse von Gewitter überrascht

Auf dem Rückweg zur Terrasse wurden sie von einem heftigen Gewitter überrascht. Mehrere Blitzeinschläge ereigneten sich in der Nähe des Gipfels. Der 18-Jährige, der aus einer Gemeinde im Kreis Viersen stammte, erlitt einen tödlichen Stromschlag. Ein Bergwachtnotarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Die anderen Mitglieder der Gruppe wurden vom Kriseninterventionsdienst betreut.

Rettungshubschrauber kann wegen Unwetter nicht starten

Die Rettungsmaßnahmen gestalteten sich als äußerst schwierig. Wegen des Unwetters konnte kein Rettungshubschrauber fliegen und die Zugspitzbahn musste den Betrieb einstellen. Von Deutschen Wetterdienst lag eine Unwetterwarnung der Kategorie drei von vier möglichen Stufen für die Region vor. Die Bergung des jungen Mannes konnte erst nach dem Abzug des Gewitters erfolgen, um die Rettungskräfte nicht zu gefährden.

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Nach tödlichem Blitzschlag: Bergwacht und Polizei warnen Wanderer deutlich

Die Ermittlungen wurden von einem Polizeibergführer der Grenzpolizeiinspektion Murnau am Staffelsee aufgenommen. Die Bergwacht und die Alpine Einsatzgruppe der Polizei weisen darauf hin, dass bei den aktuellen schwülen Wetterbedingungen ständig mit Wärmegewittern gerechnet werden muss.

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