Wenn es draußen klirrend kalt ist, werden Seifenblasen zu magischen Kunstwerken. Dieses Experiment begeistert Kinder mit funkelnden Eiskristallen.
Der Winter bietet nicht nur Schnee und Eis, sondern auch spannende Naturphänomene zum Staunen. Ein faszinierendes Experiment für Kinder ist das Gefrieren von Seifenblasen. Bei eisigen Temperaturen verwandeln sich die schillernden Kugeln innerhalb weniger Sekunden in wunderschöne Kristallkugeln. Dieses einfache Experiment verbindet Spiel, Naturbeobachtung und ein wenig Chemie – perfekt für kalte Wintertage.
Warum gefrorene Seifenblasen so besonders sind
Gefrorene Seifenblasen sind ein echtes Winterwunder. Sobald die Seifenlauge mit kalter Luft in Berührung kommt, bilden sich feine Eiskristalle auf der Oberfläche. Diese wachsen sichtbar und erzeugen einzigartige Muster. Das Geheimnis liegt in einer speziellen Seifenlauge mit Zucker, die stabiler ist als herkömmliche Mischungen.
Benötigtes Material:
- 500 ml warmes Wasser
- 90 ml Spülmittel (kein Balsam- oder Creme-Spülmittel)
- ca. 5 Esslöffel Zucker
- Pustestab
- Alternativ: ein Strohhalm
Experimente für den Winter
Entdecken Sie drei Experimente mit Eis, die Kindern die magische Welt des Winters näherbringen und dabei spielerisch naturwissenschaftliche Phänomene erklären.
Zunächst werden das warme Wasser und das Spülmittel in eine Schüssel gegeben. Wichtig ist, ausschließlich normales Abwaschmittel ohne rückfettende Substanzen zu verwenden. Anschließend wird der Zucker hinzugefügt und die Mischung vorsichtig verrührt, bis sich alle Zuckerkristalle vollständig aufgelöst haben. Dabei sollte langsam gerührt werden, damit sich kein Schaum bildet. Die fertige Seifenlauge kommt danach für mindestens 15 Minuten in den Kühlschrank.
Sobald es draußen kalt genug ist, werden die Seifenblasen vorsichtig auf einen glatten oder weichen Untergrund gepustet, zum Beispiel auf einen Tisch, eine Mauer oder gefrorenen Boden. Sie sollten nicht direkt in die Luft gepustet werden. Schon nach kurzer Zeit zeigen sich auf der Oberfläche der Seifenblase kristalline Muster, die sich ausbreiten, bis die Blase vollständig gefroren ist.
Gut zu wissen ist, dass das Experiment am besten bei Temperaturen von mindestens minus drei Grad gelingt. Windstille Bedingungen sind ideal, da die gefrorenen Seifenblasen dann am längsten halten. Schnee lässt sie hingegen schnell zerplatzen. Normale Seifenblasenlaugen funktionieren nicht – erst der Zucker sorgt für die nötige Stabilität. Dieses einfache Winter-Experiment verbindet Spiel, Staunen und Naturbeobachtung und macht kalte Tage zu einem echten Erlebnis.
Viele weitere Experimente mit Eis finden Eltern gibt es im praktischen PDF zum Herunterladen.