Sturmtief Joshua steuert am Donnerstag auf Deutschland zu. Orkanböen um 130 km/h sind möglich. Auf der Live-Karte sind alle DWD-Wetter-Warnungen zu sehen.
München – „Sturmtief Joshua bringt am Donnerstag den ersten stärkeren Herbststurm und wirbelt anschließend das Land bis zum Wochenende durcheinander“, teilt Meteorologe Simon Trippler vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Mittwoch (22. Oktober) mit. Dabei gibt es laut dem DWD-Experten jede Menge Regen, sinkende Temperaturen und im höheren Bergland Schnee. Die Wetter-Warnungen lassen sich auf der Live-Karte verfolgen.
Im Westen und Südwesten sind am Donnerstagfrüh (23. Oktober) schon ersten Ausläufer von Sturmtief Joshua laut dem DWD-Wetterexperten zu spüren. Kräftiger Regen und Wind könnte den einen oder anderen aus dem „Bett rütteln“. Im Laufe des Tages breites sich der Regen über das ganze Land, „nachfolgend kommt es von Westen zu Schauern und Gewittern.“
Kräftiges Sturmtief Joshua nimmt Kurs auf Deutschland: Live-Karte alle Unwetter-Warnungen
Im Süden, Westen und in der Mitte Deutschland ist verbreitet mit Stürmböen, vereinzelt mit schweren Stürmböen zu rechnen. In den Hochlagen schon teils mit Orkanböen um 130 km/h auf dem Feldberg (Baden-Württemberg). Starkregen mit Regenmengen bis 40 Litern pro Quadratmeter sind in Staulagen der Gebirge möglich. Amtliche Wetter-Warnungen für Sturmtief Joshua gibt der DWD dann für bestimmte Regionen und Gebiete heraus.
Die markierten Flächen ändern dann ihre Farbe von grün (keine Warnung) bis blau (extremes Unwetter). Nach dem Höhepunkt am Donnerstag (23. Oktober), sind die Aussichten für Freitag (24. Oktober) bis Sonntag (26. Oktober) stürmisch. Teils fällt markanter Regen. Die Schneefallgrenze sinkt teils auf 1.000 Meter. Dabei wünschen sich wohl viele einfach nur Schnee an Weihnachten.
Unwetter-Sturmlage über Deutschland – DWD warnt vor Orkanböen am Freitag (24. Oktober)
Nach den aktuellen Prognosen bestimmt Sturmtief Joshua bis Sonntag (26. Oktober) das Wetter. Besonders im Norden Deutschlands bleibt Wind ein Thema. An der Nordsee ist voraussichtlich mit orkanartigen Böen (Bft 11) zu rechnen, mit teils schweren Sturmböen aus Südwest an der Ostsee, laut der DWD-Vorhersage zu Wetter- und Gefahrenlage.
Im Süden stürmt es in höheren Lagen und auf den Berggipfeln auch mit Orkanböen (Bft 11). Dazu kommt einiges an Regen vom Himmel: Starkregen mit bis zu 40 Liter pro Quadratmeter sind örtlich drin. Nach der aktuellen DWD-Wetter-Prognose bleibt es zum Start in die neue Woche weiter stürmisch.
Ein wichtiger Lostag im Oktober verheißt nichts Gutes für das Wetter der nächsten Tage. Dabei wird im Herbst auch noch die Uhr um eine Stunde zurückgestellt. (Quellen: DWD, Wetterkanal.kachelmannwetter, wetteronline.de) (ml)