Zwei Tote nach schweren Unwettern in Urlaubsregion: Binnen weniger Stunden fiel Regen eines ganzen Monats

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Heftige Unwetter fegen aktuell über Griechenland. Zwei Menschen starben. Am Donnerstag (22. Januar) zieht das Sturmtief über gleich mehrere Urlaubsregionen.

Athen – Heftige Regenfälle und Unwetter haben in Teilen Griechenlands zu teils schweren Überschwemmungen geführt. Zwei Menschen kamen nach Berichten lokaler Medien in den Wassermassen ums Leben. In der südlichen Ägäis herrschten Winde mit Geschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde, sagte eine Meteorologin im öffentlich-rechtlichen Fernsehen (ERTNews).

Heftige Unwetter ziehen über Griechenland, wie hier in Ano Glyfada, südlich von Athen. © Montage Aris MESSINIS / AFP und Aris MESSINIS / AFP

Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet unter Berufung auf lokale Medienberichte, dass es sich bei einem der Todesopfer um einen Beamten der Küstenwache handeln soll. Er sei während einer Kontrolle in einem kleinen Hafen auf der Halbinsel Peloponnes ausgerutscht und ins Meer gefallen. Der Mann sei in den hohen Wellen ertrunken. Das meldete die Nachrichtenagentur ANA-MPA. Bei dem zweiten Todesopfer handele es sich laut einem Rundfunk-Bericht um eine Frau, die von den Wassermassen in Athen erfasst worden sei.

Schwere Unwetter in Griechenland: Einwohner sollen zuhause bleiben

In der griechischen Hauptstadt Athen verwandelten sich Straßen in reißende Bäche. Autos, Mülltonnen und Geröll wurden durch die Gegend geschleudert, wie Aufnahmen griechischer Medien zeigten. Der Zivilschutz rief die Einwohner mehrerer Regionen per SMS dazu auf, möglichst zu Hause zu bleiben. In weiten Teilen des Landes blieben die Schulen geschlossen. Laut dpa sei zudem der Fährverkehr zusammengebrochen.

Dem griechischen Portal kathimerini zufolge, seien in wenigen Stunden die Wassermassen gefallen, die für gewöhnlich in einem ganzen Monat registriert werden. Viele Flüsse seien angestiegen und über die Ufer getreten. Viele Ernten seien durch die Unwetter vernichtet worden. Lokal fiel für kurze Zeit sogar der Strom aus.

Landesweite Entwarnung ist noch nicht abzusehen. Das Sturmtief wird nach Angaben des griechischen Wetteramts auch am Donnerstag Auswirkungen haben. Betroffen sein sollen unter anderem die bei Touristen beliebten Inseln Rhodos, Lesbos und Samos.

Auch Italien hatte in den vergangenen Tagen mit schweren Unwettern zu kämpfen. Viele Schulen blieben geschlossen, meterhohe Wellen spülten Treibgut an Land und rissen gleichzeitig Gegenstände mit sich. Auch in Neuseeland haben Einsatzkräfte mit den Auswirkungen des Wetters zu kämpfen. Ein Erdrutsch verschüttete Zelte auf einem Campingplatz, mehrere Personen werden vermisst. Quellen: dpa, kathimerini( jl)

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