Nächster Nationalstreik in Italien ausgerufen – Südtirol besonders betroffen

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24-Stunden-Bahnstreik legt Italien lahm: Vom Sonntag 21 Uhr bis Montag 21 Uhr stehen Züge still. Welche Zugunternehmen betroffen sind.

Bozen – Wer für Urlaub in Italien plant, mit der Bahn anzureisen oder durch das Land zu reisen, muss sich auf Schwierigkeiten gefasst machen. Die Gewerkschaft USB ruft zu einem Streik auf, der das gesamte Bahnnetz des Landes betrifft. Der Ausstand beginnt am Sonntag, den 21. September um 21 Uhr und soll am Montag, den 22. September um 21 Uhr wieder enden.

Fahrgäste warten im Hauptbahnhof von Rom auf ihre Züge
In Italien hat die Gewerkschaft zu einem großflächigen Bahnstreik aufgerufen. © Gregorio Borgia/AP/dpa-tmn

Betroffen sind laut Südtirolnews alle großen Bahnunternehmen: Trenitalia, Italo und Trenord. Sowohl Fernverkehrs- als auch Regionalzüge können ausfallen oder verspätet fahren. Informationen zu den Verbindungen gibt es jeweils direkt bei den Bahngesellschaften oder in der App Südtirolmobil, sowie auf den Bahnsteigen.

Minimaler Notdienst in den Stoßzeiten – Südtirol besonders betroffen

Komplett stillstehen werden die Züge aber nicht. Wie Trenord offiziell mitteilt, fahren während der garantierten Zeitfenster von 6 bis 9 Uhr und von 18 bis 21 Uhr am Montag „Züge der Liste der garantierten Züge“. Bei Ausfällen der Flughafenverbindungen sollen Ersatzbusse eingesetzt werden. Zu den garantierten Zügen zählen unter anderem einige Verbindungen zum Mailänder Flughafen.

Für Reisende nach Südtirol wird die Situation besonders kompliziert. Denn: Auch grenzüberschreitende Verbindungen von Deutschland über die Schweiz nach Italien können stark beeinträchtigt sein.. Laut Lok-Report kann der Streik sogar bis 23 Uhr, also länger als angekündigt, dauern.

Bahnstreik in Italien – Kurzfristige Änderungen möglich

Die südtirolmobil-App zeigt demnach kurzfristig an, welche Züge geplant sind und welche ausfallen werden. Reisende sollten dennoch die Anzeigen und Ansagen an den Bahnsteigen beachten, da auch außerhalb der Streikzeiten kurzfristige Fahrplanänderungen möglich sind.

Der Streik ist Teil einer Serie von Arbeitsniederlegungen im italienischen Verkehrssektor, nachdem die gesetzlich vorgeschriebene Streikpause während der Sommermonate beendet wurde. Andere Gewerkschaften planen laut Meldungen weitere Streiks, auch in Solidarität mit der palästinensischen Bevölkerung im Gazastreifen. (Quellen: Südtiroln News, Trenodr, Lok Report) (kat)

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