Der Kreisjugendring Miesbach steht zum Ende des Jahres wieder ohne Geschäftsführer da. Alexander Moosmann beendet auf persönlichen Wunsch die Tätigkeit und wechselt zum Bezirksjugendring Oberbayern.
Waakirchen/Landkreis – Nach dem großen Vorstands-Knall 2024 zeigte sich der Kreisjugendring Miesbach begeistert von seinem neuen Geschäftsführer Alexander Moosmann. Doch die Verbindung hat bereits ein Ablaufdatum, wie Vorsitzender Jürgen Batek erklärte: Zum 1. November werde Moosmann, „seine Tätigkeit bei uns beenden und auf persönlichen Wunsch die freie Stelle als stellvertretender Geschäftsführer, beim Bezirksjugendring Oberbayern antreten“.
Der Grund dafür ist ein sehr süßer: Moosmann ist frisch Papa geworden und kann diese neue Aufgabe mit der Stelle beim Bezirksjugendring besser vereinbaren. Mit diesem stehe der Kreisjugendring in engem Kontakt, „sodass eine fachliche Begleitung, sowohl was unsere Finanzen angeht als auch die Einarbeitung einer neuen Geschäftsführung, durch Alex gewährleistet sein wird“, sagt Batek.
Bis zur Vollversammlung am 4. Dezember im Haushamer Bürgersaal wird Moosmann den Haushaltsabschluss vorbereiten „und wir werden Alex dann persönlich und gebührend verabschieden“. Im Gespräch am Montag (29. September) zeigte sich Batek begeistert über die Zeit mit dem scheidenden Geschäftsführer: „Das ist ein toller Typ mit viel Wissen, der viel Herzblut in seine Arbeit gesteckt hat.“ Der Vorstand erklärte: „Wir konnten in diesem Jahr der Zusammenarbeit große Erfolge feiern und sind mit dem Kreisjugendring Miesbach auf einem guten Weg.“
KJR sucht neuen Geschäftsführer
Auf der Haben-Seite stehen motivierte Mitarbeiter, eine gute finanzielle Ausstattung sowie eine gute Verbindungen zu Politik und Behörden. Diese waren dem aktuellen Vorstand des Kreisjugendrings besonders wichtig, er etablierte einen „neuen Stil“, welcher „geprägt ist von Wertschätzung, Authentizität und gegenseitigem Wohlwollen“.
Um einen möglichst reibungslosen Übergang zu ermöglichen, wird Moosmann auch ein paar Wochen nach dem offiziellen Wechsel für den KJR zur Verfügung stehen. „Wir sind sehr dankbar, dass Alex mit der Vorstandschaft gemeinsam den KJR wieder auf stabile Beine gestellt hat, sodass sein(e) Nachfolger/Nachfolgerin eine gut strukturierte Basis für die zukünftige Arbeit vorfindet“, schreibt Batek. „Wir vom Vorstand sind sehr traurig über seine Entscheidung, wollen aber Alex bei seiner beruflichen Weiterentwicklung unterstützen.
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