Ein „Fettbrand“ in der Küche geriet außer Kontrolle. 30 Feuerwehrleute rückten an, ein Bewohner erlitt eine schwere Rauchvergiftung, der Sachschaden ist beträchtlich.
Geretsried – Ein angebranntes Mittagessen, das sich zu einem Wohnungsbrand auswuchs, rief am Freitag die Geretsrieder Feuerwehr auf den Plan. Ein Bewohner erlitt nach Angaben der Polizei eine Rauchvergiftung, der Sachschaden beläuft sich auf rund 75.000 Euro.
Der Bewohner einer Erdgeschosswohnung in einem Mehrparteienhaus an der Siebenbürger Straße alarmierte am Freitag gegen 12 Uhr die Polizei: In seiner Wohnungen habe sich ein „Fettbrand“ ereignet, das Feuer sei außer Kontrolle geraten und habe bereits von der Küche in den angrenzenden Flur übergegriffen. Die Feuerwehr der Wachen Geretsried Nord und Süd sowie der Rettungsdienst waren umgehend vor Ort.
+++ Uns gibt's auch auf Instagram! Unter „MerkurWolfratshausenGeretsried“ finden Sie immer die spannendsten Geschichten aus unserer Region +++
Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Geretsried betraten unter Atemschutz die Wohnung und hatten den Brand rasch unter Kontrolle. Der Bewohner (30) erlitt eine Rauchvergiftung und musste vom Rettungsdienst in die Kreisklinik Wolfratshausen gebracht werden. Weitere Bewohner mussten für die Dauer des Einsatzes evakuiert werden. Vor Ort waren Polizeikräfte der Inspektionen Geretsried, Wolfratshausen und der Verkehrspolizei Weilheim sowie 30 Feuerwehrmänner und -frauen. (cce)