Der parteifreie Diplomingenieur Möllmann erhielt 100 Prozent der Stimmen von SPD und Grünen. Zwei weitere Gruppierungen verzichten darauf, sich auf eine Seite zu schlagen.
Nach der CSU haben nun auch SPD und Grüne einen gemeinsamen Kandidaten für das Bürgermeisteramt in Aßling nominiert. Wie einst der scheidende Amtsinhaber Hans Fent für Grüne, SPD und Freie Wähler, soll auch dieses Mal ein parteifreier Kandidat Erfolg haben: „Parteipolitik spielte in der Vergangenheit im Aßlinger Gemeinderat keine Rolle, das soll auch so bleiben – und dazu braucht es einen Bürgermeister ohne Parteibuch“, argumentieren die Ortsvorsitzenden Marianne Künzel (SPD) und Waltrad Gruber (Grüne) in einer gemeinsamen Mitteilung.
100 Prozent der Stimmen - UNL und FW wollen sich nicht auf eine Seite schlagen
Als Kandidat bei der Kommunalwahl am 8. März 2026 tritt Hubert Möllmann an, laut Mitteilung Diplomingenieur sowie Betriebsratsvorsitzender bei einem Konzern, 53, Familienvater und seit Jahrzehnten Aßlinger, unter anderem engagiert als Gründungsmitglied der örtlichen Autoteiler. Er wolle „Politik verständlicher machen und Entscheidungen verständlich erklären“. Alle Menschen und die Zukunft der Gemeinde mit ihren Ortsteilen stünden im Mittelpunkt: „Zuversicht bedeutet, das anzupacken, was machbar ist“, zitiert ihn die Mitteilung.
Dafür gab es 100 Prozent der Stimmen von Grünen und SPD für Möllmann, der sich nach dem überraschenden Rückzieher des nach EZ-Informationen zunächst als Kandidaten geplanten ehemaligen Feuerwehrkommandanten Hans Vogt einsprang. Er tritt damit gegen Sebastian Brilmayer (CSU) an, der bereits 2013 kandidiert hatte. Die UNL, die 2013 Sebastian Brilmayer unterstützt hatte sowie die Freien Wähler, die Hans Fent unterstützt hatten, verzichten dieses Mal beide darauf, sich auf eine Seite zu schlagen. Das bestätigen Freie-Wähler-Vorstand Rainer Bartl und UNL-Vorstand Ernst Sporer-Fischbacher am Sonntag auf EZ-Anfrage.