45 Menschen sterben bei Protesten in Iran - Videos zeigen landesweite Aufstände

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Bei den landesweiten Protesten im Iran sind Aktivisten zufolge mindestens 45 Demonstranten ums Leben gekommen. Wie die in Oslo ansässige Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHRNGO) mitteilte, gehen die Sicherheitskräfte auch mit Schusswaffen gegen die Demonstrationen vor.

Iran: Demonstrierender klebt "Trump"-Schild an Hauswand

In den sozialen Medien verbreiten sich zahlreiche Videos von den Aufständen. Ein viraler Clip zeigt, wie ein Protestler ein Schild mit der Aufschrift "Trump" in Teheran an eine Hauswand klebt. Auf vielen anderen Aufnahmen ist zu sehen, dass sich selbst Teile der Einsatzkräfte inzwischen den Demonstrationen anschließen. Das Mullah-Regime reagiert mit aller Härte. "Die Fakten zeigen, dass die Repressionen von Tag zu Tag gewalttätiger und umfassender werden", sagte Direktor Mahmood Amiry-Moghaddam.

Größte Protestwelle seit 2022

Seit elf Tagen erschüttert eine neue Protestwelle den Iran. Ausgelöst wurden die Demonstrationen durch die massive Wirtschaftskrise und einen plötzlichen Absturz der landeseigenen Währung Rial. In Teheran gingen daraufhin wütende Händler spontan auf die Straße. Inzwischen haben sich die Aufstände auf weite Landesteile ausgeweitet.

Es sind die größten Proteste im Iran seit der Bewegung unter dem Motto "Frau, Leben, Freiheit" in den Jahren 2022 und 2023.