Paradies mit tödlichen Risiken: Diese 7 Strände sind besonders gefährlich

Traumstrände stehen für Erholung und Urlaubsglück. Doch nicht überall, wo es paradiesisch aussieht, ist das Schwimmen ungefährlich. Eine Übersicht des Reiseportals „Reisereporter“ zeigt, dass an vielen beliebten Küstenabschnitten erhebliche Risiken bestehen – von tückischen Strömungen bis hin zu gefährlichen Meerestieren.

Warnschilder ignoriert, Gefahren unterschätzt: Urlauber in lebensbedrohliche Situationen

Besonders heimtückisch: Viele Gefahren sind für Urlauber kaum erkennbar. Das Wasser wirkt ruhig, Warnschilder werden ignoriert. Laut „Reisereporter“ geraten selbst erfahrene Schwimmer immer wieder in lebensbedrohliche Situationen, weil Rückströmungen oder plötzliche Wellen unterschätzt werden.

Die Playa Zipolite in Mexiko gilt wegen starker Strömungen und hoher Brandung als besonders gefährlich – trotz ihrer idyllischen Lage. (Symbolfoto)
Die Playa Zipolite in Mexiko gilt wegen starker Strömungen und hoher Brandung als besonders gefährlich – trotz ihrer idyllischen Lage. (Symbolfoto) IMAGO

Diese 7 Strände gelten als besonders gefährlich

  1. Playa Zipolite (Mexiko):
    Ein Hippie-Paradies mit entspanntem Flair – aber auch als „Strand des Todes“ bekannt. Kräftige Brandung und unberechenbare Unterströmungen haben hier bereits zahlreiche Badegäste in Lebensgefahr gebracht.
  2. Uttakleiv Beach (Lofoten, Norwegen):
    Kristallklares Wasser und heller Sand täuschen über die Gefahr hinweg. Eiskalte Temperaturen, starke Wellen und Felsen unter der Oberfläche können lebensbedrohlich sein.
  3. New Smyrna Beach (Florida, USA):
    Ein Surfer-Mekka mit traurigem Rekord: Nirgendwo auf der Welt werden laut „Reisereporter“ mehr Haiangriffe registriert.
  4. Reynisfjara Beach (Island):
    Der schwarze Lavastrand ist berühmt für seine Schönheit – und für tödliche „Sneaker-Wellen“, die Menschen plötzlich ins Meer reißen.
  5. Chowpatty Beach (Mumbai, Indien):
    Ein zentraler Treffpunkt der Stadt, jedoch stark verschmutzt. Abwässer machen das Baden zu einer ernsthaften Gesundheitsgefahr.
  6. Myall Beach (Cape Tribulation, Australien):
    Tropisches Idyll mit mehreren Risiken: Würfelquallen mit tödlichem Gift, Salzwasserkrokodile und starke Strömungen.
  7. Playa de Ajuy (Fuerteventura, Spanien):
    Schwarzer Lavasand und wilder Atlantik prägen diesen Strand. Starke Strömungen machen das Baden gefährlich.

Genießen ja, schwimmen nein

Reiseexperten raten, Warnschilder ernst zu nehmen und sich vor Ort über Risiken zu informieren. Wie „Reisereporter“ betont, lassen sich viele dieser Küsten sicher erleben – etwa bei Spaziergängen, Wanderungen oder vom Aussichtspunkt aus.

Die Übersicht der gefährlichsten Strände macht deutlich, wie schnell Baden zur Lebensgefahr werden kann: Doch Risiken lauern nicht nur an exotischen Urlaubszielen, sondern auch an Seen, Flüssen und Küsten in Europa.

Badeunfälle, Strömungen, Temperaturschock: Warum Schwimmen schnell lebensgefährlich wird

Experten vom DLRG warnen vor typischen Gefahren wie plötzlichem Temperaturschock, dem Überschätzen der eigenen Schwimmfähigkeit sowie starken Strömungen, die selbst geübte Schwimmer in Not bringen können. 

Alkohol, unklare Wassertiefen und Gewitter erhöhen das Risiko zusätzlich. Rettungsdienste raten deshalb, Warnhinweise ernst zu nehmen, bewachte Badestellen zu nutzen und im Zweifel lieber auf das Baden zu verzichten.