Die Reparatur des Technikschadens in der Isarwelle dauert länger als gedacht. Tatsächlich ist man nach wie vor auf Fehlersuche.
Lenggries – Der Technikschaden im Lenggrieser Familienbad Isarwelle ist offensichtlich schwerwiegender als ursprünglich angenommen. Wobei: So genau kann man das eigentlich noch gar nicht sagen, denn nach wie vor läuft die Fehlersuche. „Derzeit arbeiten wir nach dem Ausschlussprinzip“, sagt Hubert Fischer vom Technischen Bauamt. Bis einschließlich Freitag, 9. Januar, bleibt die Einrichtung geschlossen. „Wobei ich nicht 100-prozentig sicher bin, dass die Wiedereröffnung am Samstag klappt“, sagt Zweiter Bürgermeister Franz Schöttl, der derzeit im Rathaus die Geschäfte führt.
Fehlersuche konzentriert sich auf Wärmetauscher
Wie berichtet ist die Isarwelle seit vergangenen Freitag geschlossen. Es gibt Probleme mit der Wasser- und der Lufttemperatur im Bad. Das liege nicht am Heizwerk, sagt Fischer. Die Wärme aus der nahen Heizzentrale komme am Bad an. Bei der Fehlersuche konzentriert man sich deshalb nun auf die Wärmetauscher. Vor einiger Zeit habe es einen Leitungsbruch gegeben. Möglich, dass bei der Reparatur „etwas aufgerührt“ worden sei, sagt Fischer. „Am Mittwoch werden wir alles durchspülen und dann weiter auf Fehlersuche gehen.“
„Wird mit Hochdruck daran gearbeitet“
Im Zuge der Suche zeigte sich allerdings, „dass wir mehrere Baustellen haben“, ergänzt Schöttl. So sei ein Heizregister eingefroren gewesen und geplatzt. Dabei sei Heizungswasser ausgetreten, so Fischer. Das ließ sich reparieren und wieder befüllen – allerdings löste das das eigentliche Temperaturproblem nicht. Fischer hofft nun, dass man im Laufe des Mittwochs genauer sagen kann, wann das Familienbad wieder öffnen kann. „Es wird auf jeden Fall mit Hochdruck daran gearbeitet“, verspricht Schöttl. Allerdings, schränkt Fischer ein, werde es auch eine Weile brauchen, bis man das Bad wieder auf Temperatur gebracht habe. „Wir können froh sein, wenn wir das bis Samstag schaffen.“