Nach einer illegalen Fahrt über geschützte Sanddünen ist ein Auto bei Greatstone nahe Romney Sands im Meer gelandet und steckt dort weiterhin fest. Die HM Coastguard Romney Marsh wurde am Donnerstag alarmiert, um das Fahrzeug aus dem Wasser zu bergen, berichtet "BBC News".
Das Team der Küstenwache sowie die Polizei von Kent waren rund sieben Stunden vor Ort, konnten das Auto jedoch nicht bergen. Laut Angaben der Küstenwache gab es keine Verletzten.
Bergung weiterhin offen
Auch Tage später, am Sonntag, befand sich das Fahrzeug noch immer im Meer. Die Bergung sei bislang nicht erfolgt, teilte die Küstenwache mit. Die Polizei versucht derzeit, den Besitzer des Fahrzeugs zu ermitteln. Festnahmen wurden bisher nicht vorgenommen.
Der Bezirksrat Folkestone and Hythe könnte an der Bergung beteiligt werden, bestätigte die Küstenwache. Weitere Details dazu standen zunächst aus.
Geschützte Dünen beschädigt
Die Küstenwache betonte, dass es sich bei den Dünen von Greatstone um ein geschütztes Gebiet handelt. Sie bieten einen einzigartigen Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Das Befahren und Beschädigen dieser Dünen stellt eine Straftat dar.
Laut der HM Coastguard ist dies nicht der erste Vorfall dieser Art in der Region. Die Behörden warnen eindringlich davor, Fahrzeuge über die empfindlichen Dünenlandschaften zu lenken.