Sein Skistock ragte aus dem Schnee: Toter bei Lawinenabgang in berühmtem Österreich-Skigebiet

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Eine Lawine am Pardatschgrat in Ischgl (Tirol) forderte mindestens ein Todesopfer. Ein aus dem Schnee ragender Skistock führte die Retter zum Verschütteten.

Ischgl - Die weißen Berghänge rund um Ischgl verwandelten sich am Donnerstagabend (15. Januar) in eine tödliche Falle. Am Freitagvormittag konnte unweit der Pardatschgratbahn ein Wintersportler nur noch leblos aus dem Lawinenkegel geborgen werden.

Im berühmten Tiroler Skigebiet bei Ischgl starb am Donnerstag eine Person bei einem Lawinenabgang. Vielerorts im westlichen Bundesland herrscht Lawinenwarnstufe 3 (erheblich). © Dreamstime Ricardo27/dreamstime/Imago /Lawinen.report/Screenshot

Wie ORF Tirol berichtet, wurde die „vollständig verschüttete Person“ gegen 11 Uhr in einem Variantenbereich abseits der gesicherten Piste aufgefunden und geborgen. Erst am Dienstag war ein 13-jähriges Kind in Bad Gastein von einer Lawine mitgerissen und getötet worden.

Tödlicher Lawinenabgang in Tirol: Identität des Opfers zunächst unbekannt

Das Schneebrett sei erst am Freitagmorgen (16. Januar) von der Pistenrettung entdeckt worden, berichtet die Tiroler Tageszeitung. Die Lawine sei jedoch bereits am Vorabend abgegangen, heißt es unter Berufung auf Informationen der Seilbahngesellschaft. Es folgte eine großangelegte Suchaktion der Alpinpolizei, mehrerer Bergrettungen und einer Hundestaffel. Ein aus den Schneemassen ragender Skistock habe die Suchenden schließlich zum Verschütteten geführt.

Demnach gehe man davon aus, dass die verunglückte Person alleine im Gelände war, als sich das Schneebrett löste. Entgegen erster Meldungen erreichten die Schneemassen nicht die Skipisten des beliebten Wintersportgebiets. Die Suchaktion der Bergretter sei dem ORF zufolge am späten Vormittag beendet gewesen. Die Identität des Opfers blieb zunächst unbekannt.

Erhebliche Lawinengefahr in Tirol: Warnlage selbst für „Geübte“ schwer zu erkennen

Das Unglück ereignete sich bei Lawinenwarnstufe 3 von 5 – „erhebliche Gefahr“. Schwacher Altschnee gelte als Hauptrisiko. Die Experten warnen vor zahlreichen, aber schwer erkennbaren Gefahrenstellen, besonders in Kammlagen, Rinnen und Mulden. Selbst für „Geübte“ seien diese „kaum zu erkennen“, warnt der Lawinen.Report. Lawinenabgänge forderten zuletzt nicht nur in Österreich zahlreiche Todesopfer. (Quelle. tt.com, ORF Tirol, Lawinen.Report) (jm)

Информация на этой странице взята из источника: https://www.merkur.de/welt/toter-bei-lawinenabgang-in-beruehmtem-oesterreich-skigebiet-ischgl-schneebrett-zr-94125903.html