Eine Podiumsdiskussion zur Bürgermeisterwahl in Karlsfeld organisieren die Dachauer Nachrichten am 27. Januar um 19 Uhr im Bürgerhaus. Bürger können vorab Fragen einreichen.
Karlsfeld bekommt nach 18 Jahren einen neuen Bürgermeister. So viel steht fest. Doch wer wird Stefan Kolbes (CSU) Nachfolge antreten? Wer wird künftig die Geschicke im Rathaus lenken? Für die anstehende Wahl am Sonntag, 8. März, konkurrieren drei Kandidaten.
Die CSU schickt Christian Bieberle ins Rennen um den Bürgermeistersessel. Der 51-jährige studierte Bauingenieur ist Vorstand und Geschäftsführer des 300 Mitarbeiter zählenden St. Vinzentius Zentralvereins, einem Träger sozialer Einrichtungen. Politische Erfahrungen hat der gebürtige Karlsfelder bereits im Gemeinderat gesammelt, dem er seit 2018 angehört. Dort übernimmt er seitdem die Rolle des Baureferenten.
Erstmalig in der Geschichte der Karlsfelder Grünen- und SPD-Ortsvereine stellen die beiden Parteien einen gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten auf: Michael Fritsch (Grüne). Der 48-jährige studierte Wirtschaftsinformatiker ist beruflich als IT-Berater tätig. Seit 13 Jahren lebt der in Freiburg im Breisgau geborene Fritsch in Karlsfeld. Kommunalpolitisch engagiert sich Fritsch seit 2020 im Gemeinderat. Dort ist er Fraktionssprecher der Grünen und Klimaschutzreferent.
Das Bündnis für Karlsfeld hat Klaus Schwingeler als Bürgermeisterkandidaten nominiert. Der 54-jährige gebürtige Koblenzer lebt seit 20 Jahren in Karlsfeld. Der gelernte Automechaniker arbeitet im technischen Management bei MAN, hatte dort auch zeitweise eine leitende Verantwortung. Politisch gesehen ist Schwingeler ein Newcomer.
Eine Chance, die drei Kandidaten besser kennenzulernen, bieten die Dachauer Nachrichten am Dienstag, 27. Januar, im Bürgerhaus Karlsfeld. Beginn ist um 19 Uhr, Einlass ist um 18.30 Uhr. Schwingeler, Bieberle und Fritsch werden sich dann den Fragen der Heimatzeitung stellen. Der Eintritt ist kostenfrei.
Bürger können Fragen stellen
Auch Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, die Kandidaten mit ihren Fragen zu löchern. Diese können sie bis Freitag, 23. Januar, per E-Mail an redaktion@dachauer-nachrichten.de einreichen. Als Betreff sollte „Podiumsdiskussion Karlsfeld“ angegeben werden. Die Dachauer Nachrichten lesen die Fragen anonym vor. Eine Garantie, dass jede eingesendete Frage zum Zug kommt, gibt es allerdings nicht. Die Kandidaten kennen die Fragen vorab nicht, sondern müssen sich diesen spontan auf dem Podium stellen.