Mit Fraktionschefin Christine Weindl setzt die CSU Waakirchen eine Frau auf den ersten Listenplatz – beteiligt sich aber nicht an dem Kampf ums Bürgermeisteramt.
Waakirchen - Mit den amtierenden Gemeinderäten Christine Weindl, Alfred Finger und Alexander Mayr an der Spitze zieht die CSU Waakirchen in die Kommunalwahl 2026. Einen Kandidaten für das Bürgermeisteramt bietet die Partei nicht auf, obwohl es deren vier gibt. Wie berichtet, treten Cornelia Riepe (Grüne), Gisela Hölscher (FW) und Rudi Reber (ABV) gegen den seit der Kommunalwahl 2020 amtierenden FWG-Bürgermeister Norbert Kerkel an.
Derzeit hat die CSU fünf Sitze im Gemeinderat, ebenso wie die FWG. Von den amtierenden Gemeinderäten treten Erwin Welzmiller und Robert Englmann nicht mehr an. Ihre Kandidaten stellt die CSU den Bürgern bei vier Info-Veranstaltungen vor. Die erste findet am Mittwoch, 14. Januar, um 19.30 Uhr im Feuerwehrhaus Piesenkam statt. Auch die weiteren Termine finden mittwochs zu dieser Uhrzeit statt: am 21. Januar in Marienstein, am 28. Januar in Schaftlach und am 4. Februar in Hauserdörfl.
Bei der Aufstellungsversammlung im Sportheim Krai zeigte sich Alfred Finger, Ortsvorsitzender und zweiter Bürgermeister, laut Mitteilung des Ortsverbands stolz auf die Kandidatenliste. Alle Ortsteile, alle Altersgruppen seien gut vertreten, der Frauenanteil hoch, hob Finger hervor. Die Liste wurde einmütig angenommen.
Im Frühjahr 2025 hatte Finger erklärt, die CSU unterstütze die Wiederwahl von Norbert Kerkel. Alexander Mayr widersprach jedoch und pochte auf Neutralität. In der nun vorliegenden Pressemitteilung und auch im gedruckten Wahlprospekt ist von der Unterstützung eines Kandidaten keine Rede mehr. Als Ziele sind im Prospekt unter anderem genannt: bezahlbarer Wohnraum, alltagstaugliche Mobilität, Schutz der Heimat, Unterstützung der Landwirtschaft, des heimischen Gewerbes und der Handwerksbetriebe.