Ein freundschaftliches Eishockey-Spiel. Ein Zusammenstoß - und schon liegt einer der beiden Spieler auf dem Boden. Eigentlich nichts Ungewöhnliches. Nur: bei dem gestürzten Spieler handelt es sich um Alexander Lukaschenko, Präsident von Belarus.
Der 71-Jährige war bei einem Spiel seiner präsidialen Mannschaft gegen ein Ensemble aus der Region Brest vom eigenen Mitspieler versehentlich umgestoßen worden. Der Spieler mit der Rückennummer 58 unterbrach sofort das Spiel, um dem Präsidenten zurück auf die Beine zu helfen.
Lukaschenko reagiert angriffslustig: "Wenn sich die eigenen Spieler prügeln"
Lukaschenko geht es russischen Medien zufolge nach dem Sturz gut. In einem Statement erklärte der Machthaber, der Gegner wisse, auf was er sich einzustellen habe, wenn sich die eigenen Mitspieler prügeln. „Ich fühle mich gut, abgesehen von einer Muskelzerrung im Rücken. Ich bereite mich auf das nächste Spiel vor.“
Die Eishockey-Partie gegen Brest endete indes mit 5:5 Unentschieden.