Die 27-jährige Australierin Brooklyn Taylor bezeichnet sich selbst als Impulskäuferin. Das bedeutet, dass sie sich gerne etwas gönnt, wenn sie es sieht. Doch im letzten Jahr disziplinierte sie sich selbst. Sie beschränkte sich bewusst auf den Kauf eines Produkts pro Monat, um ihre Impulskäufe zu stoppen und Geld zu sparen.
"Ich denke, als Ganzes verbraucht meine Generation so viel", sagte die Gen-Z-Frau dem "People"-Magazin. "Man kann kaufen, was man will, und es sich liefern lassen. Ich glaube wirklich nicht, dass das gut für uns ist, wenn es darum geht, wie wir Geld ausgeben und Dinge erhalten, die wir nicht benötigen."
Brooklyn hat 2025 nur 12 Dinge gekauft und so "Tausende" gespart: Wunschliste und "Spaßgeld"-Konto
Und so funktionierte ihr Sparsystem im Jahr 2025: Brooklyn legte eine Wunschliste an und füllte ein separates "Spaßgeld"-Konto. An einem festgelegten Tag im Monat wählte sie einen Artikel aus der Liste aus und gönnte sich diesen. Übrig gebliebenes Geld blieb auf dem Konto.
Gleichzeitig reduzierte Brooklyn ihren Alkoholkonsum, verzichtete auf Taxis und Uber. Anstatt zehn Teile Billigkleidung kaufte sie ein hochwertiges Kleidungsstück. Aber jeden Monat leistete sie sich nur einen einzigen überflüssigen Einkauf. So sparte sie eigenen Angaben zufolge Tausende von Dollar.
Dafür gaben die Deutschen 2025 am meisten Geld aus
Um sich an ein Sparsystem wie das von Brooklyn halten zu können, muss man erstmal wissen, wofür man Geld ausgibt. Die Deutschen gaben ihr Geld 2025 vor allem für Wohnen, Miete und Nebenkosten aus (rund 36 %), gefolgt von Lebensmitteln (circa 15 %) und Verkehr (hauptsächlich Auto, circa 12 %), wie das Portal "ftd" berichtet. Dabei steigt die Konsumlaune und sie geben auch wieder mehr für Reisen, Gastronomie und Wellness aus. Niedrigere Zinsen unterstützen sie dabei, doch die hohen Lebenshaltungskosten bleiben eine Belastung.
- Wohnen & Energie: Mit etwa einem Drittel des Budgets der größte Posten.
- Lebensmittel: Anteil sinkt zwar, bleibt aber zweitgrößter Block.
- Verkehr: Hohe Kosten für Benzin, Versicherung & Reparaturen (Auto).
- Freizeit und Kultur: Steigende Ausgaben für Restaurants, Wellness, Sport (Fitnessstudio, Streaming).
- Trends 2025: Mehr Lust auf Reisen (auch Fernreisen), höhere Ausgaben für Restaurants, Wellness und größere Anschaffungen