Nachdem Wirt Christian Höller aufgehört, läuft die Suche nach einem Nachfolger für die „Einkehr“ am Walchenseekraftwerk.
Kochel am See – Das Gasthaus Einkehr am Besucherzentrum des Walchenseekraftwerks im Kochler Ortsteil Altjoch braucht einen neuen Pächter. Der bisherige Betreiber Christian Höller, der die „Einkehr“ seit 2021 gepachtet hatte, hat den nur während des Sommerhalbjahrs geöffneten Betrieb aufgegeben. Wie er auf Nachfrage erklärt, habe er wieder zurück in seine alte Heimat Murnau gewollt. Etwas Neues habe er dort bisher nicht gefunden.
„Einkehr“ am Waklchenseekraftwerk braucht neuen Wirt
Nach Auskunft von Theodoros Reumschüssel, Pressesprecher Wasserkraft Deutschland bei Uniper, wurde das Pachtverhältnis vertragsgemäß nach fünf Jahren mit Ablauf der Saison 2025 beendet. „Wir haben in den fünf Jahren mit der Einführung des Musiksommers am Walchenseekraftwerk und den vielen Veranstaltungen zum 100. Jubiläum des Walchenseekraftwerks 2024 große Erfolge gefeiert“, betont der Sprecher. Nun wollten beide Seiten „aber auch wieder neue Wege gehen“. Derzeit laufe die Suche nach einem neuen Pächter. Ist der gefunden, soll die „Einkehr“ nach der regulären Winterpause zu Ostern 2026 wieder öffnen.
Gefragt nach den Fähigkeiten, die ein neuer Pächter mitbringen muss, antwortet Reumschüssel, der neue Wirt müsse unter anderem „mit dem dynamischen Tagesgeschäft mit Belastungsspitzen zurechtkommen“. Denn: „Das Walchenseekraftwerk ist ein Besucher-Magnet mit internationaler Wirkung. Wir haben rund 100.000 Besucher aus aller Welt jährlich am Kraftwerk.“ Viele Gruppen buchten eine Führung im Walchenseekraftwerk und dazu in der „Einkehr“ gleich noch das Essen für 30 Leute mit. Gleichzeitig will vielleicht aus einer Grundschulklasse jedes Kind ein Eis.
Bewirtung beim Musiksommer am Walchenseekraftwerk
Außerdem müsse der neue Pächter ein gutes Konzept haben, um den bis zu 600 Gästen des Musiksommers am Walchenseekraftwerk neben dem Kulturprogramm auch ein kulinarisches Erlebnis zu bieten. Ebenso brauche es ein attraktives Konzept für den Tag des offenen Denkmals mit bis zu 2000 Besuchern. Dazu komme als Anforderung im Rahmen des Tagesgeschäfts das Catering für Tagungen und Meetings von Uniper und auch anderen Unternehmen und Behörden.
Aktuell gebe es bereits „hochinteressante Bewerber“, so Reumschüssel, entschieden werde aber erst nach Ablauf der Bewerbungsfrist. Diese endet am 30. Januar 2026.