1860-Boss Paula wird bei Trainer-Frage deutlich

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1860 München feiert in Ulm einen wichtigen Auswärtssieg. Im Anschluss erhält Markus Kauczinski lobende Worte von 1860-Boss Manfred Paula.

München – Ein Blitzstart hat im Spiel zwischen dem SSV Ulm und dem TSV 1860 München am Ende den Ausschlag gegeben. Bereits nach 22 Sekunden brachte Sigurd Haugen die Gäste in Führung und sorgte damit letztlich für große Jubelschreie bei den Münchnern, die ihren Auswärtssfluch beendet haben. Zuletzt verlor man fünfmal in Folge in der Fremde.

1860-Coach Markus Kauczinski kann sich die Regensburg-Pleite nicht erklären.
1860-Coach Markus Kauczinski erhält Rückendeckung von ganz oben. © IMAGO/Ulrich Wagner

„Es war schon schwer und harte Arbeit, vor allem in der ersten Halbzeit“, resümierte 1860-Trainer Markus Kauczinski nach der Partie bei MagentaSport. Der 55-Jährige hatte die Löwen erst Anfang Oktober von Patrick Glöckner übernommen und nach einem schwachen Saisonstart zuletzt deutlich stabilisiert – fünf der sieben Pflichtspiele unter Kauczinskis Leitung konnte 1860 gewinnen. Die Verantwortlichen scheinen mehr als zufrieden mit ihm zu sein.

Markus Kauczinski erhält Rückendeckung von 1860-Boss Paula

Glaubt man den Worten von Manfred Paula, der erst wenige Tage vor Kauczinskis Anstellung zum Geschäftsführer und Sportdirektor befördert worden war, dann ist die Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Trainer keinesfalls als Kurzzeitprojekt anzusehen. „Wir haben uns gut überlegt, welchen Trainer wir in der Phase zu uns holen“, erklärte Paula im Anschluss an den Ulm-Sieg und hob vor allem Kauczinskis „Vita, seine Persönlichkeit und seine Erfahrung“ hervor.

Kauczinski hat beim Drittligisten einen Vertrag bis 2027 unterschrieben. Paula hätte offenbar nichts dagegen, wenn er diesen erfüllt. „Markus hat auch eine gewisse Routine und Coolness, um auch schwierige Situationen zu bestehen. Von daher bin ich sehr zuversichtlich, dass wir sehr lange zusammenarbeiten können“, lobte der 1860-Boss weiter. Generell ist er kein großer Freund von verfrühten Trainer-Entlassungen.

„Grundsätzlich, aus der Perspektive des Trainers, der ich auch mal war, ist es schon so, dass es für meinen Geschmack zunehmend immer kürzere Zeitfenster werden, in denen die sogenannten Mechanismen und Gesetzmäßigkeiten des Profifußballs greifen und der Trainer freigestellt und entlassen wird“, analysierte der 61-Jährige den Status quo und rief in diesem Zusammenhang zu mehr „Geduld und Rückhalt für die Trainer“ auf.

1860-Gegner Ulm hat in der laufenden Saison sogar schon zweimal den Trainer gewechselt und mit Pavel Dotchev nach Robert Lechleiter und Moritz Glasbrenner bereits den dritten Coach an der Seitenlinie. Aus Sicht von TSV-Boss Paula würde es sich lohnen, „auch mal gemeinsam eine längere Talsohle zusammen durchzustehen. Das ist auch mein Ansatz, den ich führe.“ Kauczinski muss sich somit wohl zeitnah keine Sorgen um seinen Job machen. (dwe)

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