Tierisch erfolgreich: Zoo-Ausstellung im Franz-Marc-Museum geht in den Endspurt

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Zieht im Franz-Marc-Museum die Blicke auf sich: Der „Tigerlöwe“ von Oskar Kokoschka. © Franz-Marc-Museum

Nur noch bis Sonntag zeigt das Franz-Marc-Museum 170 Werke zur Rolle zoologischer Gärten für die Kunst der Moderne.

Kochel am See – Als „Meilenstein für das Museum“ bezeichnet Pressesprecherin Bettina Pauly die Ausstellung „Die Moderne im Zoo“. Bisher verzeichnet das Franz-Marc-Museum in Kochel am See rund 30.000 Besucher. Die Schau habe überregional Begeisterung ausgelöst und habe inhaltlich und wissenschaftlich wichtige Akzente gesetzt. Die Chance, sich „Die Moderne im Zoo“ anzusehen, haben Interessierte nur noch bis Sonntag, 9. November.

Ausstellung in Kochel über Zoos in der Kunst

Erstmals wurde in einer Ausstellung umfassend untersucht, welche Bedeutung die neu entstandenen zoologischen Gärten um 1900 für die Kunst der Moderne hatten. Künstlerinnen und Künstler entdeckten die Tierparks als Orte der Inspiration und künstlerischen Befreiung, suchten hier nach neuen Ausdrucksformen und Motiven, nach einer anderen Sicht auf das Verhältnis zwischen Mensch und Tier.

170 Werke aus 30 Museen und Sammlungen

Damit erweiterte das Franz-Marc-Museum die Kunstgeschichte um eine bislang kaum beachtete Perspektive. Zu sehen sind 170 Werke aus 30 Museen und privaten Sammlungen. Sie reichen von Franz Marcs „Affenfries“ über den „Tigerlöwen“ von Oskar Kokoschka bis hin zu Werken von August Macke, Paul Klee und Gabriel von Max. Besonders beliebt ist laut Pauly das Ausstellungskapitel „Aquariummanie“, in dem Paul Klees und Alfred Kubins fantastische Unterwasserwelten mit den surreal anmutenden Naturfilmen von Jean Painlevé korrespondieren.