„Anno 117: Pax Romana“ im Test: So gut ist das Aufbau-Highlight

Worum geht’s?

In „Anno 117: Pax Romana“ schlüpfen Spieler in die Rolle eines römischen Provinz-Herrschers. Zu Beginn steht lediglich ein einfaches Schiff mit etwas Holz zur Verfügung. Die erste Aufgabe: Eine Insel besiedeln und sogenannte „Liberti“ – freie Bürger – anlocken. Diese stellen nicht nur Arbeitskräfte, sondern haben auch Bedürfnisse: Ein Markt muss her, Kleidung wird benötigt, und auch ein Tempel darf nicht fehlen. Werden ihre Wünsche erfüllt, können die Bürger aufgewertet werden, was neue Gebäude, Produktionsketten und Möglichkeiten freischaltet.

Doch der Fortschritt bringt Herausforderungen mit sich: Für den Anbau von Weintrauben reicht die erste Insel nicht aus. Also heißt es, das Schiff zu beladen und neue Inseln zu erkunden. Ehe man sich versieht, steht das Kolosseum und die letzten vielen, vielen Spielstunden sind wie im Flug vergangen.

Für wen ist das Spiel geeignet?

Die Anno-Reihe gehört seit Jahrzehnten zu den besten und komplexesten Aufbau-Strategiespielen. Nach Ausflügen ins Mittelalter, die Industrialisierung und futuristische Szenarien kehrt die Serie nun in die faszinierende Welt der Römer zurück. Trotz des historischen Settings bleibt die Tiefe der Spielmechanik erhalten: Komplexe Produktionsketten und der Aufbau von Luxusgütern stellen eine Herausforderung dar – jedoch ohne abschreckend zu wirken.

Das Spiel richtet sich an Strategiefans, die Freude daran haben, vielschichtige Informationen zu verarbeiten und produktiv einzusetzen. Zwar erleichtern Tutorials und eine durchdachte Kampagne den Einstieg, doch für das Endgame ist Durchhaltevermögen gefragt. Positiv fällt auf, dass der Schwierigkeitsgrad im Vergleich zu früheren Teilen leicht gesenkt wurde – das Erreichen der großen Bauwunder ist nun zugänglicher. Dabei wollen wir nicht vergessen, dass auch kriegerische Elemente eine Rolle spielen. Sowie auf Wasser und an Land kämpfen wir - die Häufigkeit hängt aber auch an unserem Spielstil. 

Anno 117
Wasser aus den Bergen erhöht die Zufriedenheit bei den Bürgern Anno 117

Wie gut ist das Spiel?

„Anno 117: Pax Romana“ überzeugt mit einem stimmigen Szenario, beeindruckender Grafik und einem herausragenden Soundtrack. Selbst auf der Konsole – getestet wurde auf der Playstation 5 Pro – funktioniert das Spiel dank durchdachter Menüs und intuitiver Steuerung reibungslos.

Das Setting ohne Elektrizität oder Dampfmaschinen verleiht dem Spiel einen nostalgischen Charme und erinnert an die ersten Teile der Reihe. Für langjährige Fans ist das Besiedeln einer neuen Insel immer noch ein aufregender Moment voller Entdeckergeist – auch nach 27 Jahren Anno-Geschichte.

Fazit

„Anno 117: Pax Romana“ ist ein weiteres Highlight in der Geschichte der Anno-Reihe. Mit seiner gelungenen Mischung aus strategischer Tiefe, historischem Flair und moderner Technik setzt es neue Maßstäbe im Genre der Aufbauspiele.

Bewertung: 4,5 von 5 Zisternen

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