Die CSU nominiert Rainer Kopnicky erneut als Bürgermeister-Kandidat. Der Amtsinhaber erhielt bei der Aufstellungsversammlung volle Zustimmung.
Königsdorf - Rainer Kopnicky will nochmal, und seine Partei will ihn auch. Der Königsdorfer CSU-Ortsverband schickt den amtierenden Bürgermeister für die Kommunalwahlen am 8. März 2026 erneut ins Rennen. Alle 13 stimmberechtigten Mitglieder, die sich am Sonntagvormittag zur Aufstellung im Gasthof Hofherr versammelt haben, zeigten dem 58-Jährigen ihre Unterstützung. Einigkeit herrschte ebenfalls über die Liste mit zwei Kandidatinnen und 14 Kandidaten für den Gemeinderat.
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CSU nominiert Rainer Kopnicky erneut als Bürgermeisterkandidat
Ortsvorsitzender Peter Hofberger machte schon bei seiner Begrüßung deutlich, er habe „keinen Zweifel“, dass der Rathauschef der vergangenen sechs Jahre „auch wieder der nächste ist“. Hofberger, selbst im Gemeinderat und auf dem zweiten Listenplatz, lobte Kopnicky für den Neubau der Turnhalle, die Schaffung der Mittagsbetreuung, die Erweiterung und Umstrukturierung des Kindergartens und sein offenes Ohr für alle Königsdorfer. „Er hat bewiesen, dass er es kann, deswegen unterstützen wir Dich als CSU und hoffentlich auch alle Bürger“, sagte der 55-Jährige.
Die Kandidaten
1 Rainer Kopnicky, 2 Peter Hofberger, 3 Susanne Hofberger (geb. Schwaighofer), 4 Peter Eibl, 5 Alois Rust, 6 Maximilian Lederer, 7 Michael Hipp, 8 Konrad Stelmaszek, 9 Christian Demmel, 10 Andreas Gebhart jr., 11 Lucie Matl, 12 Maximilian Rutz, 13 Tom Müller, 14 Ludwig Gieseke, 15 Stefan Guhra-Happach, 16 Johannes Köglsperger; (Ersatzkandidaten: 17 Simon Holzmayr, 18 Johann Schwaiger, 19 Johann Günther).
In der anstehenden Amtszeit warten laut Hofberger zwei Herausforderungen. Zum einen feiert die Gemeinde 2028 groß: 1250 Jahre Königsdorf, 190 Jahre Veteranen- und Reservistenverein sowie Gaufest und Patronatstag. Zum anderen werden wie in allen Kommunen die finanziellen Mittel knapp. Als Motto rief der Ortsvorsitzende „trotzdem leben und leben lassen“ aus. Die Zukunft der ehemaligen Turnhalle, die Weiterentwicklung der Kinderbetreuung, Möglichkeiten für kleine und mittlere Betriebe und die Verbesserung der Sprachen nannte Hofberger als künftige Aufgaben.
Nach den Kommunalwahlen 2026 warten finanzielle Herausforderungen
„Ich will mich weiter einsetzen und Verbesserungen herbeiführen“, betonte Rainer Kopnicky. Seit Mitte der 1990er-Jahre engagiert sich der 58-Jährige kommunalpolitisch, seit 2002 sitzt er im Gemeinderat und zwölf Jahre sammelte er Erfahrung als zweiter Bürgermeister. Die nächste wäre seine zweite Amtszeit als Rathauschef. Familien und Vereine wolle er bestmöglich fördern. Ihm sei wichtig, Betriebe am Ort zu halten und neue anzusiedeln. „Wir müssen die finanzielle Ausstattung verbessern, um unsere Aufgaben zu erfüllen“, mahnte der Bürgermeister.
Aus dem Gemeinderat scheiden vier CSU-Mitglieder aus: Vize-Bürgermeister Sebastian Seidl, Luise Seemayer, Johann Schwaiger und Andreas Gebhart senior. „Dadurch entsteht die Chance, sich zu engagieren“, sagte Ortsvorsitzender Hofberger zu den Listenkandidaten. Es sei wichtig, „dass Junge mit anpacken. Aber ich mache mir keine Sorgen, wenn ich in die Runde schaue.“ Etwa die Hälfte der Kandidaten ist unter 40 Jahre alt. Der Jüngste auf der Liste ist Andreas Gebhart junior. Der 23-Jährige studiert Elektrotechnik. Auch Handwerker, Landwirte, Selbstständige und Büroangestellte bewerben sich um einen Platz im Gremium. Als Wohnorte sind neben Königsdorf die Gemeindeteile Osterhofen und Schönrain vertreten. Alle Bewerber vereint ihre „Verlässlichkeit, Beständigkeit und das Gespür für das, was machbar ist“. Hofbergers Ziel: Die sieben CSU-Plätze zu halten beziehungsweise die Mehrheit im Gemeinderat zu erreichen.
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