Die Inflation in Deutschland ist im vergangenen Monat wieder gesunken. Besonders die Nahrungsmittelpreise veränderten sich nicht sonderlich stark, Energie wurde sogar günstiger.
Wiesbaden – Die Inflation hat sich im Oktober in Deutschland abgeschwächt. Die Verbraucherpreise stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag (30. Oktober) in einer ersten Schätzung mitteilte. Im September hatte der Preisanstieg 2,4 Prozent betragen - nach 2,2 Prozent im August und 2,0 Prozent im Juli.
Im Oktober verteuerten sich den Statistikern zufolge besonders Nahrungsmittel deutlich weniger stark: Der Preisanstieg im Vergleich zum Vorjahr lag hier den vorläufigen Daten nach bei nur 1,3 Prozent. Im September waren die Lebensmittelpreise um 2,1 Prozent gestiegen.
Inflation: Energie wird günstiger - Hier steigen die Preise besonders stark
Die Preise für Energieprodukte gingen den Angaben zufolge im Oktober weiter zurück. Mit 0,9 Prozent verbilligten sie sich sogar etwas stärker als im September.
Zugleich legten die Preise für Dienstleistungen stärker zu. Der Preisanstieg im Oktober betrug hier 3,5 Prozent, nach 3,4 Prozent im September. Der Dienstleistungssektor ist seit Monaten der treibende Faktor für die Inflation. (dpa, lf)