Ein beliebter Gast der großen Schlagershows ist im Wiesbaden-„Tatort“ zu sehen – ohne seine markante Brille und in einer Rolle, die ihn ungewohnt hart zeigt.
Wiesbaden – Zuletzt begeisterte er in den großen Schlagershows: Bei Florian Silbereisens (44) „Schlagerbooom“, in der „Giovanni Zarrella Show“ und „Beatrice Egli Show“ performte Heinz Rudolf Kunze (69) seinen Klassiker „Dein ist mein ganzes Herz“. Doch am Sonntagabend (28. Dezember) erwartet die Zuschauer eine Überraschung. Der Musiker präsentiert sich im neuen Wiesbaden-„Tatort“ „Murot und der Elefant im Raum“ in einem ungewohnten Look – und verzichtet sogar auf seine markante Brille.
Als LKA-Präsident wird der Künstler zum Vorgesetzten von Kommissar Felix Murot, verkörpert von Ulrich Tukur (68). In der Rolle gibt sich Heinz Rudolf Kunze hart und distanziert – ein Kontrast zu seinen Auftritten auf der Showbühne. Vor vier Jahren stand er noch als Mordverdächtiger im Stuttgart-„Tatort“ vor der Kamera. „Ich nehme alles an, womit mich der Regisseur und Autor als Rolle beglückt“, erklärt der Liedermacher gegenüber der Bild. Gemeint ist Dietrich Brüggemann (49), mit dem er bereits zum vierten Mal zusammenarbeitet.
Heinz Rudolf Kunze taucht in neuem Wiesbaden-„Tatort“ mit Ulrich Tukur auf
Die Chemie mit „Tatort“-Star Ulrich Tukur stimmte vom ersten Moment an. „Uns verbindet intuitiv, dass wir beide Musik machen“, verrät Kunze im Interview. Zwischen den Aufnahmen entspannte sich die Atmosphäre. Die beiden verstanden sich prächtig, erinnert sich der 69-Jährige.
Bewusst kühl ist seine Figur im „Tatort“ angelegt. Heinz Rudolf Kunze spielt einen Vorgesetzten, der strikt auf Regeln pocht und Murots unkonventionelle Ermittlungsmethoden kritisch beäugt. Von seiner Persönlichkeit als Musiker fließt dabei nichts in die Rolle ein – er taucht komplett in die fremde Identität ein.
Schauspielerei bleibt für ihn weiterhin ein Hobby und kein neuer Karriereweg. Während Heinz Rudolf Kunze im „Tatort“ eine neue Facette zeigt, stellt Barbara Schöneberger (51) Florian Silbereisen in einem anderen ARD-Format zur Rede – wegen seines „Traumschiff“-Flirts. (sk) Verwendete Quellen: ARD („Tatort“ vom 28. Dezember 2025), bild.de