Ein Traktorfahrer hat eine erhebliche Menge Biertreber zwischen Gut Kaltenbrunn und Finsterwald auf der Straße verloren. Die Polizei musste für rund zwei Stunden die Fahrbahn absperren.
Gmund – Hopfen und Malz waren nicht verloren, zumindest aber die Rückstände des Braumalzes: Ein 25-jähriger Traktorfahrer aus Gaißach (Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen) hat am vergangenen Dienstagabend zwischen Gut Kaltenbrunn und Finsterwald seinen aufgeladenen Biertreber verloren. Das Nebenprodukt, das bei der Bierherstellung anfällt und unter anderem als Ersatzfutter für Milchvieh oder als Maischerückstand beim Brotbacken verwendet werden kann, fiel an der Steigung der Staatsstraße aus noch ungeklärter Ursache vom Hänger, wie die Polizei Bad Wiessee in einer Pressemitteilung schreibt.
Staatsstraße zwei Stunden lang gesperrt
Die „erhebliche Menge“, schildern die Beamten, verteilte sich gegen 21 Uhr auf einer Strecke von rund 300 Metern auf der Fahrbahn, sodass die Polizei die Straße sperren musste. Die Feuerwehr Dürnbach und die Straßenmeisterei Hausham reinigten die Fahrbahn gemeinsam. Erst nach rund zwei Stunden konnte die Sperrung gegen 23 Uhr wieder aufgehoben werden.
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Glück im Unglück dürfte dabei der Zeitpunkt am späten Abend gewesen sein. Wegen der Vollsperrung der Bundesstraße zwischen Seeglas und St. Quirin wird der Verkehr aus dem gesamten Tegernseer Tal derzeit über das Westufer des Tegernsees geleitet (wir berichteten). Insbesondere tagsüber entlastet die Staatsstraße 2366 von Kaltenbrunn nach Finsterwald die Ortsdurchfahrt von Gmund von den Autofahrern, die in Richtung Waakirchen unterwegs sind. nap