Drehleiter-Einsatz und Rettungskräfte auf Freisinger Brücke: Polizei nennt Grund für Aktion

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Zu einem aufsehenerregenden Einsatz der Feuerwehr ist es am Sonntag in Freising gekommen. (Symbolbild) © Forster

Ein Feuerwehreinsatz mit der Drehleiter sowie Rettungs- und Polizeikräfte auf einer Freisinger Brücke haben für Aufsehen gesorgt. Nun äußert sich die Polizei.

Freising – Ein Einsatz von mehreren Blaulicht-Kräften in Freising hat am Sonntagabend für einige Spekulationen und Gerüchte gesorgt. So war in Sozialen Netzwerken unter anderem von einer Feuerwehr-Drehleiter auf der Isarbrücke und Kripo-Beamten in weißen Schutzanzügen die Rede. Das Freisinger Tagblatt hat bei Polizei und Feuerwehr nachgehakt – und ganz andere Umstände geschildert bekommen.

Wie eine Sprecherin der Polizeiinspektion Flughafen, deren Streifenbesatzung die für die Freisinger Kollegen eingesprungen war, erklärte, habe sich der Vorfall zuallererst nicht auf der Isar- sondern auf der Luitpoldbrücke zugetragen. Kriminalpolizei sei ebenfalls nicht zugegen gewesen. „Es hat sich dabei um einen medizinischen Notfall gehandelt, bei dem wegen des unwegsamen Geländes und der witterungsbedingten Eisesglätte die Feuerwehr zur Unterstützung des Rettungsdiensts angefordert werden musste“, so die Sprecherin. Es gebe auch keine Ermittlungen gegen die gerettete Person und keinen Hinweis auf eine Straftat. Laut FT-Informationen soll eine sogenannte Mischintoxikation, also ein Zusammenwirken verschiedener Substanzen, der Auslöser für den Notfall gewesen sein.

Florian Wöhrl, Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Freising, bestätigte den Einsatz der Wache 2. „Die Alarmierung war gegen 16.37, dabei wurden wir zur Unterstützung des Rettungsdiensts angefordert und haben einen Liegendtransport mit der Drehleiter ermöglicht.“ Auch Wöhrl spricht von einem medizinischen Notfall im Privatbereich.