Wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung sind fünf Klimaaktivisten der ehemaligen Gruppe "Letze Generation" von der Generalstaatsanwaltschaft München angeklagt worden. Das teilte die "Letzte Generation" am Montag selbst mit.
Die Anklage ist am Landgericht München I erhoben worden. Den fünf Mitgliedern werde vorgeworfen, eine kriminelle Vereinigung gebildet zu haben, die auf das Begehen von Straftaten gerichtet gewesen sei. Auch die Aktivistin Carla Hinrichs sei unter den Angeklagten, wie es in einem von Hinrichs selbst veröffentlichen Video heißt. Die Anklageschrift umfasst laut Angaben 149 Seiten.
Im Dezember legte die Klimainitiative Letzte Generation ihren Namen ab. Sie wollte sich aber nicht auflösen, sondern mit neuem Schwerpunkt und anderen Protestformen für ihre Sache eintreten.
Mit Störaktionen an Flughäfen hat die "Letzte Generation" im August 2024 für Schlagzeilen gesorgt. Am Münchner Flughafen waren die Aktivisten in den inneren Bereich des Airport-Geländes gelangt, indem sie den Zaun an vier Stellen gleichzeitig aufschnitten.