Laiendarsteller des Ammerseer Bauerntheaters fiebern auf die nächste Premiere am 5. April hin.
Herrsching – Zwischen Nixham und Pleitlingen, kurz vor Aufhausen – dort liegt Schuldenberg, ein Ort, wo die Welt noch in Ordnung zu sein scheint – bis zu einem Kesselfleischessen oder besser danach. Nichts ist mehr wie es war, Misstrauen macht sich breit. In diesem Dorf Schuldenberg spielt das neue Stück „Da Lumpenhunderter“, mit dem das Ammerseer Bauerntheater am Freitag, 5. April, im Kultursaal des Arthotels in Herrsching Premiere feiert. Eine Doppelpremiere insofern, als Alexander Tropschug erstmals allein Regie führt und als „Spielertrainer“ auch selbst auf der Bühne steht.
Tropschug hatte viele Stücke angesehen und sich für den „Lumpenhunderter“ von Peter Landstorfer entschieden, der erst im November uraufgeführt wurde. Alles dreht sich dabei um einen 100-Mark-Schein, der bei den neun Dorfbewohnern reihum geht. Am Ende ist jeder seine Schulden los, keiner ist ärmer. „Es ist spannend und bringt sehr viel Spaß“, sagt Tropschug. Möglicherweise auch deshalb, weil bekannte Mitspieler wie Rainer und Renate Bartsch oder Andreas Stamp dafür zurückgewonnen werden konnten.
Karten gibt es für elf Euro bei der Touristinfo und an der Abendkasse. Aus organisatorischen Gründen ist nur Barzahlung möglich. Gespielt wird an den Wochenenden bis zum 4. Mai, Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Mehr Infos gibt es unter ammerseer-theaterverein.de.