Geldsegen für die Region: 500 000 Euro für Basilika-Sanierung – Unterstützung auch für Berg- und Wasserwacht

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Die Sanierungsarbeiten laufen: Im Innern der Basilika ist ein riesiges Gerüst aufgebaut. Auch zu den Feierlichkeiten zu Ostern wird das Gotteshaus nicht geöffnet. © Arndt Pröhl

Fast 1,8 Millionen Euro fließen aus dem Nachtragshaushalt von CSU und Freien Wählern in den Stimmkreis. Davon profitiert nicht nur die Basilika, sondern auch Gebirgsschützen, Rettungsorganisationen und der Tölzer Knabenchor.

Benediktbeuern – Gute Nachrichten für die Region: Aus dem Nachtragshaushalt von CSU und Freien Wählern (FW) im bayerischen Landtag fließen fast 1,8 Millionen Euro in den Stimmkreis Bad Tölz-Wolfratshausen-Garmisch-Partenkirchen. Das berichten die beiden Landtagsabgeordneten Thomas Holz (CSU) und Florian Streibl (Freie Wähler) in Pressemitteilungen. Die Mittel aus der sogenannten Fraktionsinitiative kommen unter anderem der regionalen Wirtschaft, Bildung, Katastrophenschutz und Kultur zugute.

Fast 300.000 Euro für die Gebirgsschützen

Allein für die Sanierung der Basilika am Kloster Benediktbeuern werden 500 000 Euro zur Verfügung gestellt, berichtet Holz. Die Kosten für die Gesamtsanierung der Basilika wurden auf rund 6,8 Millionen Euro kalkuliert, wovon 3,2 Millionen Euro von der Versicherung aufgrund des Unwetterschadens übernommen werden, so Holz. Auch wenn das Bistum Augsburg einen Großteil der restlichen Kosten übernehme, bleibe noch rund eine Million Euro bei der Kirchengemeinde hängen. „Die Fraktionsinitiative soll helfen, das Gotteshaus zu erhalten“, sagt der Kochler. Von der Fraktionsinitiative profitiert auch das Dokumentationszentrum für die Gebirgsschützen, das am Kloster Benediktbeuern derzeit errichtet wird (wir berichteten). Es wird Holz zufolge mit 290 000 Euro gefördert. Zudem erhält das Zentrum für Umwelt und Kultur (ZUK) 65 000 Euro für die Bildungsarbeit. Nach dem Hagelunwetter, berichtet Holz, sollen die Mittel helfen, den Bildungsbetrieb fortzuführen.

Geld für gemeinsame Rettungswache in Kochel

Ebenfalls eine halbe Million Euro werden der Bergwacht zur Verfügung gestellt, und zwar für die Finanzierung der Einsatzbekleidung der Ehrenamtlichen. Zudem bekommt die gemeinsame Rettungsstation von Berg- und Wasserwacht in der Gemeinde Kochel eine Unterstützung in Höhe von 115 000 Euro. „Mit diesen Geldern soll der Innenausbau unterstützt werden, da die Baukostensteigerungen die Eigenbeteiligung der Rettungsorganisationen bereits auf knapp 700 000 Euro haben anwachsen lassen“, so Holz.

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Über Unterstützung kann sich auch der Tölzer Knabenchor freuen: Er bekommt 140 000 Euro, ebenso wie die drei anderen großen Knabenchöre in Bayern. Im kulturellen Bereich profitiert auch die Gedenkstätte „Badehaus Waldram“. Streibl zufolge erhält sie 200 000 Euro, um das Sonderprojekt „Rückkehr der Föhrenwalder“ stemmen zu können. Außerdem regt Streibl die Unterstützung eines Projekts zur besseren Kooperation im Bereich der regionalen Wirtschaftsförderung an. Dafür seien 90 000 Euro geplant, heißt es in Pressemitteilung des FW-Abgeordneten.

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