Weihnachtsbaum-Tradition: Warum er bis Dreikönig stehen sollte

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Es ist mehr als nur ein Brauch, den Weihnachtsbaum bis Dreikönig stehenzulassen. Erfahren Sie, warum das so ist.

Es gibt unterschiedliche Meinungen darüber, wie lange der Weihnachtsbaum nach dem Fest stehen bleiben sollte. In der christlichen Tradition wird es jedoch oft als unangemessen angesehen, den Baum vor dem Dreikönigstag am 6. Januar zu entfernen. Wir erläutern die Gründe dafür und weitere Argumente, die dafür sprechen, den Baum länger stehen zu lassen.

Von Grün zu Braun: Der Weihnachtsbaum nach dem Fest

Ein modernes Wohnzimmer mit einem geschmückten Weihnachtsbaum.
Nach christlicher Tradition bleibt der Weihnachtsbaum bis zum 6. Januar stehen. © Monkey Business 2/Imago

Es ist keine Seltenheit, dass die Nadeln allmählich abfallen und das ehemals leuchtende Grün täglich mehr verblasst. Die Tradition, den Baum über Weihnachten hinaus bis ins neue Jahr stehenzulassen, gewinnt trotzdem an Beliebtheit. Es ist üblich geworden, dass viele die Pflanze erst nach dem Dreikönigstag abschmücken.

Rauhnächte: Die mystische Bedeutung der zwölf Tage von Weihnachten

In der christlichen Tradition bezeichnet man die zwölf Nächte zwischen dem 25. Dezember und dem Dreikönigstag als Rauhnächte, oder auf Englisch als „Twelve days of Christmas“. Obwohl der 6. Januar nur noch in einigen Bundesländern als deutscher Feiertag gilt, hat dieser Tag im Christentum eine bedeutende Bedeutung. Er markiert das Fest der Heiligen Drei Könige, auch bekannt als Erscheinung des Herrn oder Epiphanias, und symbolisiert die Ankunft von Caspar, Melchior und Balthasar beim neugeborenen Jesus. Sie wurden vom Stern von Bethlehem geführt und brachten ihm Geschenke in Form von Gold, Weihrauch und Myrrhe.

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Es gibt jedoch neben der christlichen Tradition auch andere Gründe, warum der Baum mindestens bis zum Beginn des neuen Jahres stehen bleiben sollte:

  • Auch ohne Schmuck kann ein attraktiver Baum ein gutes Dekorationselement sein.
  • Bio-Fichten und Tannen tragen in Ihrem Wohnbereich zu einem angenehmen Raumklima bei.
  • Je länger der Baum in Ihrem Zuhause verweilt, desto mehr trocknet er aus. Ein trockener Baum ist ideal als Brennholz für den Kachelofen, Kamin oder eine Feuerstelle.
  • Falls Sie sich für einen Buchsbaum als Weihnachtsbaum entschieden haben, können Sie diesen nach dem Entfernen der Dekoration einfach ins Freie bringen.

In Schweden ist es üblich, das Entsorgen des Weihnachtsbaums mit einem Fest zu verbinden: Seit dem 17. Jahrhundert wird am 13. Januar, dem St. Knuts-Tag, der Baum verbrannt oder, ähnlich wie in Deutschland, zu einer Sammelstelle für abgestorbene Bäume gebracht. In England hingegen beginnen viele bereits am 26. Dezember, dem Boxing Day, mit dem Abschmücken des Baums, obwohl dies angeblich Unglück verheißt. Wenn der Zeitpunkt für das Abschmücken gekommen ist, ist es wichtig, den Baum korrekt zu entsorgen und nicht einfach auf der Straße zu hinterlassen.

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