Prinz Daniel und andere schwedische Royals sind in einem umstrittenen Format zu sehen. So sehr schimpfen Adelsexperten jetzt.
Stockholm – Wenn Royals mit Netflix zusammenarbeiten, dann kommt erfahrungsgemäß vor allem eines dabei heraus: Drama! Das musste nach der britischen nun auch die norwegische Königsfamilie auf die harte Tour lernen. Prinzessin Märtha Louise von Norwegen (53) und ihr Ehemann Durek Verrett (50) ließen in einer neuen Doku ganz tief blicken und nun hagelt es Kritik – sowohl für sie als auch für einige schwedische Royals.
Das schwedische und das norwegische Königshaus sind seit Generationen eng verbunden. Nicht nur die geografische Nähe ist dafür verantwortlich, sondern auch die guten Freundschaften innerhalb der Familie. Nach der Doku „Rebel Royals: An Unlikely Love Story“, die Prinzessin Märtha Louise und Durek Verrett jetzt herausgebracht haben, landen auch die schwedischen Royals im Kreuzfeuer. Grund ist ein Foto von der Hochzeit der Prinzessin und des Schamanen, auf dem Kronprinzessin Victoria (48), Prinz Daniel (52), Prinzessin Sofia (40) und Prinz Carl Philip (46) von Schweden abgebildet sind.
Schwedische Königsfamilie in der Kritik wegen norwegischer Royal-Doku
Die schwedischen Royals waren bei dem feierlichen Event zu Gast, doch das wird ihnen nun zum Verhängnis. „Das Schlimmste, was ich je gesehen habe“, bewertet Adelsexperte Roger Lundgren (50) den Film nun im Gespräch mit dem norwegischen Fernsehsender Efter Fem. Vor allem, dass das norwegische Königspaar, Märtha Louises Eltern, so durch den Dreck gezogen und als kaltherzig dargestellt werden, schmerzt ihn. „Als Monarchist war es schwer zu sehen, wie der Schamane das Königspaar demütigt und wie Märtha Louise die Verantwortung, die sie trägt, nicht zu verstehen scheint.“
Im Film behauptet Durek Verrett unter anderem, König Harald (88) habe ihn bei ihrem ersten Treffen kaum ansprechen wollen und verächtlich auf seine Kleidung gestarrt. Dass sie mit dieser und ähnlichen Aussagen das Königspaar verletzt haben, scheint die Prinzessin nun aber auch gemerkt zu haben. Laut dem schwedischen Nachrichtenportal Svensk Dam haben sie sich bereits in einem Statement entschuldigt.
„Wir beide haben eine enge und liebevolle Beziehung zu jedem Mitglied der königlichen Familie. Sie liegen uns sehr am Herzen und es schmerzt uns aufrichtig, wenn ihnen in diesem Prozess irgendetwas in irgendeiner Weise Schmerz oder Schaden zugefügt hat“, heißt es. Durek und Märtha Louise ist die Empörung nicht gleichgültig und sie gaben zu, dass die Dokumentation als problematisch empfunden werden könnte. „Wir sind uns des Ernstes der Lage bewusst und wissen, wie wichtig es ist, die Integrität des Abkommens auch in Zukunft zu wahren. Im Nachhinein betrachtet gibt es zweifellos Dinge, die wir gerne anders gehandhabt hätten.“ Auch Prinz Harry hingegen sprach kürzlich von Royal-Geheimnissen. Verwendete Quellen: Svensk Dam, Efter Fem, Rebel Royals: An Unlikely Love Story