Der EV Fürstenfeldbruck hat es am Freitag mit 3:2 Toren nach Verlängerung gegen Reichersbeuern noch vor Ravensburg auf Rang acht der Landesliga-Gruppe A geschafft. 9:1 (4:1, 2:0, 3:0) machte der ESC Dorfen gestern im ersten Playoff-Achtelfinalspiel kurzen Prozess mit den Crusaders.
Dorfen – Die Eispiraten legten von der ersten Sekunde an den Vorwärtsgang ein, waren aber bei Kontern der Gäste anfällig. Die Brucker kassierten früh eine Strafzeit, und da landete ein Miculka-Schuss am Innenpfosten. Überhaupt hatte Michael Wolf im Gäste-Tor ein paar Mal Mordsdusel. Beim 1:0 von Peter Tabor war er chancenlos. Kurz vorher konnte ein EVF-Verteidiger nach einem Schuss des US-Amerikaners den Puck noch vor der Linie wegschlagen.
Nachdem ihm ein Schuss von Paul Geier durch die Schoner geflutscht und Zentimeter vor Linie noch geklärt worden war, hatte der EVF-Goalie sein Glück aufgebraucht. Nach starker Brenninger-Vorarbeit erhöhte Martin Heinisch im Powerplay auf 2:0. Zu offensiv kann ins Auge gehen, und so entwischte Marc-Kevin Stroschner zum Anschlusstreffer für die Gäste. Der nächste Treffer gelang den Eispiraten in Unterzahl. Von seinem Bruder Daniel auf die Reise geschickt, ließ Sandro Schroepfer dem EVF-Goalie keine Chance. Eine Augenweide auch das 4:1, als Conor Ali eine Miculka-Vorlage nur noch einschieben musste.
37 Sekunden waren im zweiten Drittel von der Uhr, da stand Heinisch wieder goldrichtig, um zum 5:1 abzustauben. Die spielerisch unterlegenen Crusaders warfen kämpferisch weiter alles rein. Andrea Karabadjakov im ESC-Tor musste dann all sein Können aufbieten und nachfassen, um Marius von Frederici-Steinmann zu stoppen. Mit einem satten Knaller schloss Verteidiger Florian Brenninger eine Traumkombination über Miculka und Ali zum 6:1 ab. Fünf Minuten später eine Kopie dieses Spielzugs, aber da schoss Brenninger vorbei.
72 Sekunden dauerte es im Schlussabschnitt, und Sandro Schroepfer setzte das Schützenfest zum 7:1 fort. Sprichwörtlich zurecht legten sich die Eispiraten dann die Crusaders. Brenninger schloss einen klasse Spielzug über Miculka und Tabor zum 8:1 ab. Den zweiten Shorthander des Abends gab‘s zum Abschluss. Wieder war es Capitano Sandro Schroepfer, der die Hartgummischeibe mit der Rückhand in die Maschen jagte. Der Puck flog wie ein Geschoss so schnell wieder zurück, dass die Brucker an einen Treffer gar nicht glauben wollten. Immerhin, eine zweistellige Packung konnten die nie aufsteckenden Gäste verhindern.