Altes Gerätehaus: Der Gemeinderat Langenpreising befasst sich mit einer gemeinsamen Nutzung in Zustorf.
Bis Mitte des kommenden Monats will die Freiwillige Feuerwehr Zustorf ihren Umzug in das neue Gerätehaus abgeschlossen haben. Wie berichtet, gibt es bereits Begehrlichkeiten anderer Vereine, was die Räume der Wehr im alten Gerätehaus angeht.
Bürgermeister Josef Straßer (FWG) berichtete in der Sitzung des Gemeinderats, dass er großen Wert auf eine einvernehmliche Lösung lege. So habe er unter Setzung einer Frist, die vor wenigen Tagen ausgelaufen ist, die Räume gewissermaßen ausgeschrieben.
Zunächst gab es vier Bewerbungen, darunter sogar die DLRG in Wartenberg. Straßer berichtete nun in der Sitzung, dass diese in einem persönlichen Gespräch mit ihm die Bewerbungen zurückgezogen habe. So blieben der Feuerwehrverein, die IG Zustorfer Weiher und der SV Zustorf.
Für die neuen Nutzungen gibt es Einschränkungen: Die Räume im Keller sind für Versammlungen und Sitzungen gleich welcher Art tabu: „Da fehlt alles.“ Damit meinte der Bürgermeister unter anderem einen zweiten Rettungsweg. Die Räume seien also ausschließlich als Lager zu gebrauchen. Die Toilettenanlagen müssten ertüchtigt werden, fuhr Straßer fort.
Was die Nutzung durch die Vereine angeht, ist die Marschrichtung diese: „Wir brauchen eine gemeinsame Lösung.“ Nachdrücklich unterstützte sein Stellvertreter Leo Melerowitz diese Politik. Es wird jetzt also einen gemeinsamen Termin mit allen Vereinen in dem Gebäude geben. Da müsse eine Konzeption erarbeitet werden, wie diese Möglichkeiten am sinnvollsten zu nutzen sind. Es geht um 48 Quadratmeter.
Der Fischerverein muss der Vorlage zufolge zwei Boote unterbringen, die fünf Meter lang sind. Der historische Feuerwehranhänger braucht ebenfalls einen Platz. Bedarf an Lagermöglichkeiten hat auch der Sportverein. Technisch sei es, so der Bürgermeister weiter, sehr gut möglich, einen Zwischenboden einzuziehen, ähnlich, wie es im neuen Gerätehaus bereits gemacht worden sei. Das Ziel formulierte Melerowitz: „Es muss für alle Vereine passen.“
Einen konkreten Beschluss ließ Bürgermeister Straßer in dieser Sitzung nicht fassen. Wohl aber wurde deutlich, dass der gesamte Gemeinderat hinter der vorgeschlagenen Strategie steht.