Erweiterung einer Pension in der Altvaterstraße: Bauausschuss genehmigt Anbau

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Im Bauausschuss im Geretsrieder Rathaus ging es kürzlich um den Anbau von vier Apartments an eine Gaststätte an der Altvaterstraße. © Sabine Hermsdorf-Hiss

Ein Antrag auf Erweiterung einer Pension an der Altvaterstraße wurde vom Bau- und Umweltausschuss genehmigt.

Geretsried – Mit dem Anbau von vier Apartments an eine seit den 1960er-Jahren bestehende Pension samt Gaststätte und Wohnung an der Altvaterstraße 41 beschäftigte sich jüngst der Bau- und Umweltausschuss.

Wie Rathausmitarbeiterin Evelyn Ceka erläuterte, wurde für dasselbe Grundstück bereits im September 2022 ein Antrag auf Baugenehmigung für einen „Anbau als Pensionserweiterung einer bestehenden Gaststätte mit Fremdenzimmern und Wohnung des Eigentümers“ gestellt. Dieser wurde zwar vom Bau- und Umweltausschuss genehmigt. Jedoch lehnte das Landratsamt das Vorhaben mit der Begründung ab, dass der Bebauungsplan dort ein reines Wohngebiet vorgibt und in einem Wohngebiet nur kleine Beherbergungsbetriebe zugelassen werden können. Der geplante wäre zu groß gewesen.

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Außentreppe soll errichtet werden

Ceka zeigte den Plan des Erdgeschosses, wo im Südwesten der Anbau der vier Apartments zu sehen war. Außerdem soll eine Außentreppe zum zweiten Obergeschoss errichtet werden. Sie überschreitet zwar die Baugrenze, aber „nachbarliche Interessen werden dadurch nicht gestört, und die Abstandsflächen werden auf dem eigenen Grundstück eingehalten“, erklärte Ceka. „Somit könnte der Überschreitung der Baugrenze stattgegeben werden.“ Außerdem soll die Fußbodenhöhe im neuen Anbau dem Bestand von 1964 angepasst werden, „um schwellenlos bauen zu können“. Auch diesem Antrag kann von Seiten der Verwaltung stattgegeben werden.

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Für einen Rettungsweg soll ein Dacheinschnitt erfolgen. „Er ist aus gestalterischen Gründen vorzuziehen“ – statt eines Dachflächenfensters. An der Westseite ist ein Balkon geplant, der ebenfalls die Baugrenze überschreitet. Auch darin sah die Verwaltung wegen der geringen Überschreitung keine Probleme. Die geforderten zwölf Stellplätze werden nachgewiesen. Einstimmig erteilte das Gremium sein gemeindliches Einvernehmen und stimmte den Anträgen auf Befreiungen zu.

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