Eine Tote und sechs Verletzte: Schwerer Verkehrsunfall auf B472 bei Habach

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Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich gestern Nachmittag bei Habach ereignet. Eine Frau verlor ihr Leben. © Symbolfoto: Panthermedia

Zwei Autos sind bei Habach frontal zusammengestoßen. Bei dem schweren Verkehrsunfall verlor eine Frau ihr Leben. Sechs Personen wurden verletzt.

Habach – Schwerer Verkehrsunfall bei Habach: Am gestrigen Dienstagnachmittag kam es auf der Bundesstraße 472 zum Frontalzusammenstoß von zwei Pkw. Eine Frau (57) verlor dabei ihr Leben, sechs Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Die Polizeiinspektion Penzberg ermittelt.

Schlimmer Unfall auf B472 bei Habach: Autos kollidieren frontal – Frau stirbt, sechs Personen verletzt

Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mitteilt, fuhr ein 36-jähriger Mann aus Utting am Dienstag mit seinem Pkw gegen 16.30 Uhr auf der B472 im Gemeindebereich von Habach in Fahrtrichtung Autobahn. Der 36-Jährige war alleine im Fahrzeug. Zur selben Zeit fuhr ein 53-jähriger Familienvater aus Zorneding auf der Bundesstraße in entgegengesetzter Richtung. „Im Fahrzeug des 53-Jährigen befanden sich weitere fünf Familienmitglieder“, so Polizeihauptkommissar Stefan Sonntag.

Der 36-Jährige kam aus bislang ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem Auto der Familie. „Der Aufprall war so heftig, dass eine 57-jährige Frau aus Zorneding trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen später in der Unfallklinik Murnau starb“, so Sonntag. Weitere Familienangehörige wurden zum Teil schwer verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der mutmaßliche Unfallverursacher wurde ebenfalls schwer verletzt und befindet sich in stationärer Behandlung. An beiden beteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von 40.000 Euro. 

Durch die Staatsanwaltschaft München II wurde ein unfallanalytisches Gutachten in Auftrag gegeben, hierzu zogen die Beamten der Polizeiinspektion Penzberg einen Sachverständigen an der Unfallstelle hinzu. Die Bundesstraße musste hierfür mehrere Stunden lang gesperrt werden. Gegen den Uttinger wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Im Einsatz waren neben der Polizei noch die Freiwilligen Feuerwehren aus Habach, Antdorf, Obersöchering und Iffeldorf mit 70 Personen und zehn Fahrzeugen. Insgesamt waren 25 Rettungskräfte mit sechs Rettungswägen, zwei Notärzten und zwei Rettungshubschraubern eingesetzt. Das Kriseninterventionsteam (KIT) wurde verständigt und war ebenfalls am Unfallort.

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