TuS Holzkirchen will dem Favoriten ein Bein stellen

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Konzentration braucht der TuS Holzkirchen um Elias Schnier (vorne) im Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten aus Aschheim. © Christian Scholle

TuS Holzkirchen empfängt an diesem Samstag den FC Aschheim zum Spitzenspiel. Der Tabellendritte will den Tabellenzweiten ärgern – und Punkte holen.

Holzkirchen – In Trainerkreisen heißt es: Zu früh sollte man nicht auf die Tabelle blicken. Doch langsam dürfen die TuS-Verantwortlichen das durchaus. 18 Punkte aus zehn Partien stehen für die Grün-Weißen zu Buche – macht in der Endabrechnung momentan Rang drei. „Wir haben uns das erarbeitet“, betont TuS-Coach Orhan Akkurt. „Ich denke, dass wir viel Potenzial herausgeholt haben.“ Genau das gilt es an diesem Samstag zu Hause gegen den FC Aschheim ab 14 Uhr zu zeigen. Denn die Grün-Weißen erwartet mit dem Tabellenzweiten eine echte Mammutaufgabe.

Grund dafür dürften die Zahlen sein. Aschheim holte bislang – ebenso wie Tabellenführer Forstinning – 26 Punkte und ging noch kein einziges Mal als Verlierer vom Platz. „Das ist ein super Verein“, lobt Akkurt. „Sie haben eine hervorragende Qualität und Erfahrung in der Breite.“ Nicht zuletzt dürfte das auch an Diego Cotento liegen. Der Ex-Profi, der unter anderem mehrere Jahre beim FC Bayern unter Vertrag stand, ist Dreh- und Angelpunkt beim Tabellenzweiten. „Da sind Riesen-Zocker und tolle Fußballer dabei.“

Viel mehr will sich der TuS-Übungsleiter allerdings mit seiner eigenen Mannschaft beschäftigen. Verzichten müssen die Grün-Weißen weiterhin auf Fabio Sabbagh (Muskelfaserriss) wie auch auf Alexander Zetterer. Allerdings gibt es beim Abwehrchef vorsichtige Entwarnung: Bei seiner Verletzung handelt es sich wohl nicht um einen Bruch, allerdings um einen schmerzhaften Sehnenriss. Eventuell kann Zetterer bald mit einem speziellen Armschutz wieder auflaufen – sicher aber noch nicht an diesem Wochenende.

Zudem fehlt Bastian Eckl höchstwahrscheinlich krankheitsbedingt. Für seine Position im zentralen Mittelfeld hätte man „ein paar Optionen“, sagt Akkurt. „Aber das müssen wir im Trainerteam noch besprechen.“ Eine Möglichkeit wäre, Robert Manole auf die Sechs zu beordern, in die Reihe davor könnte der wiedergenesene Tim Feldbrach rücken.

Der Fokus soll also auf der eigenen Stärke liegen. Der TuS will versuchen, dem großen Favoriten ein Bein zu stellen. „Wir wollen ihnen nichts schenken“, stellt der TuS-Coach klar. „Aber es ist ein Bonusspiel für uns. Wenn man gegen Aschheim seine Leistung nicht bringt, kann man schon unter die Räder kommen.“ Das wollen die TuS-Kicker tunlichst vermeiden, auch um den hart erarbeiteten dritten Rang in der Tabelle zu verteidigen.

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