Die Vorbereitungen für die Wiesn laufen auf Hochtouren. Damit es keine bösen Überraschungen gibt: Hier eine Übersicht, was (nicht) mit aufs Gelände darf.
München – Der Countdown für das 190. Oktoberfest hat begonnen. Am Samstag (20. September) wird es wieder „O´zapft is“ heißen, tausende Menschen strömen dann auf die Theresienwiese in München. Bereits vor ein paar Tagen hat die Stadt eine Allgemeinverfügung erlassen, die das Mitführen von gefährlichen Werkzeugen, Schusswaffen, Schreckschusswaffen, Hieb-, Stoß- und Stichwaffen sowie Messern aller Art an Bahnhöfen rund um die Wiesn verbietet. Doch was darf man alles mit aufs Gelände nehmen, was muss draußen bleiben?
Auch wenn er für viele dazugehört: Hirschfänger muss zuhause bleiben
Diese Messer mit langer Klinge, bekannt als Hirschfänger, sind Teil mancher Lederhosen. Die rechtliche Situation ist eindeutig: Auf öffentlichen Veranstaltungen, einschließlich Volksfesten, ist das Mitführen von Messern untersagt. Eine Ausnahme besteht für die Brauchtumspflege, kann jedoch unter bestimmten Bedingungen eingeschränkt werden. Der Bayerische Trachtenverband akzeptiert dies bei großen Veranstaltungen wie dem Oktoberfest: „Da hat kein Trachtler ein großes Problem damit“, erklärt Günter Frey, der Vorsitzende des Bayerischen Trachtenverbands. Zudem gibt es außerhalb des Oktoberfests im sogenannten mittleren Sperring eine Zone, in der Messer verboten sind.
Rucksäcke, Kinderwagen und Fahrräder auf dem Oktoberfest
Einige Dinge wie Handy, Geld und Schlüssel sind bei einem Wiesnbesuch nützlich. Doch sollte man nicht zu viel mitnehmen, da nur Taschen mit einem Volumen von maximal drei Litern auf das Festgelände dürfen. Wie jedes Jahr überprüfen Sicherheitskräfte am Eingang die Taschen.
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Kinderwagen sind grundsätzlich erlaubt, jedoch mit Einschränkungen: Ab 18.00 Uhr dürfen sie nicht mehr auf das Festgelände gebracht werden. An Samstagen und am Tag der Deutschen Einheit gilt dies ganztägig. Man kann den Kinderwagen entweder an der Gepäckaufbewahrung oder auf speziellen Parkplätzen auf dem Gelände abstellen.
Essen darf mitgebracht werden – allerdings könnte der Transport zum Problem werden
Fahrräder, E-Roller, Skateboards und ähnliche Fortbewegungsmittel sind während der Wiesn auf der Theresienwiese nicht gestattet. Genauso wie das Mitbringen von Haustieren: Denn es sind genau zwei Tierarten auf dem größten Volksfest der Welt erlaubt: Die Brauereipferde, die die Bierfässer transportieren, sowie Blinden- und Assistenzhunde. Alle anderen Tiere müssen draußen bleiben.
Nach bayerischer Tradition kann man in die Biergärten der Festzelte seine eigene Brotzeit mitbringen. Getränke müssen jedoch vor Ort gekauft werden. Viel Essen lässt sich ohnehin nicht mitbringen, da nur kleine Taschen auf das Festgelände dürfen.