Ungewöhnlich früh kamen dieses Jahr FIS-Renndirektor Markus Waldner mit seinen für die Speed-Rennen zuständigen Kollegen Hannes Trinkl und Raimund Plancker an die Kandahar zur jährlichen Sommerinspektion der Weltcupstrecke.
Garmisch-Partenkirchen - „Da hier keine Neu- oder Umbauten stattgefunden haben, können wir die Begehung schon zu einem so frühen Zeitpunkt machen – noch früher waren wir diesmal bereits in den USA und in Skandinavien”, so Waldner zur Erklärung. Zusammen mit dem Organisationskomitee, den Verantwortlichen der bayerischen Zugspitzbahn, den für die TV-Übertragung zuständigen Regisseuren und Vertretern des deutschen Ski-Verbandes inspizierten sie die 2920 Meter lange Abfahrt zu Fuß vom Start am Kreuzjoch bis in den Zielbereich.
Am 28. Februar und 1. März werden die 72. Kandahar-Rennen mit einer Abfahrt (Samstag) und einem Super-G (Sonntag) der Männer ausgetragen. Dabei präsentieren sich die frisch gekürten Medaillengewinner der olympischen Spiele von Mailand und Cortina erstmals nach diesem Event wieder im alpinen Ski-Weltcup.
Stellung bestätigen
„Dass wir die Rennen zu diesem Termin unmittelbar nach Olympia bekommen haben und in Zusammenarbeit mit unseren Partnern und Sponsoren auch realisieren können, ist eine großartige Chance und Motivation nach der Enttäuschung durch die Absage wegen Nebels im Vorjahr nun 2026 wieder ein außergewöhnliches Sport-Event in Garmisch-Partenkirchen auszurichten und unsere Stellung als Klassiker im alpinen Ski-Weltcup zu bestätigen”, freut sich OK-Präsidentin Martina Betz.
Im Rahmen der diesjährigen Inspektion wurden neben der Streckenführung die Positionen der Fangnetze, der Fernsehkameras, sowie die Platzierung der Werbeinstallationen abgesprochen. Nach drei Stunden im steilen Gelände endete die Besichtigung mit einer einvernehmlichen Abschlussbesprechung im Bistro der Talstation der Kreuzeckbahn.
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