Ein ganzes Dorf feiert: 150 Jahre Feuerwehr Aying

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Von Donnerstag bis Sonntag war in Aying einiges geboten. Die Feuerwehr hat unter anderem eine Blaulicht-Party, einen Abend mit Kabarettistin Martina Schwarzmann und natürlich einen Festumzug organisiert. © wjr

Die Feuerwehr Aying hat von Donnerstag bis Sonntag Jubiläum gefeiert. Der Kreisbrandrat hat gegenüber dem Bürgermeister den Wunsch geäußert, dass das nächste Fest hoffentlich im neuen Gerätehaus stattfindet.

Aying - 1875 sind zahlreiche Feuerwehren auch in unserem heutigen Landkreisgebiet gegründet worden. Deswegen feiern auch viele Wehren ihr 150-jähriges Bestehen in diesem Jahr. Und manchmal kollidieren die Jubiläumsfeiern, wie auch am vergangenen Wochenende. Nicht nur die Unterhachinger Kameraden jubilierten – auch die Ayinger. Und wie immer: kräftig, fulminant und umfangreich.

Lobende Worte vom Landrat für Wehr

Im Vorfeld gab es schon lobende Worte für die Ayinger Wehr durch Landrat Christoph Göbel. Sie stehe „für Einsatzbereitschaft, Kameradschaft und den Schutz der Gemeinschaft“. Das Jubiläum würdige das herausragende Engagement vieler Generationen. „Euer ehrenamtlicher Einsatz, oft unter großem persönlichem Risiko, verdient höchste Anerkennung und großen Respekt.“ Friedrich Schiller bringt diesen Geist treffend zum Ausdruck: „Einer für alle, alle für einen.“ Und so hat sich der Aufwand, den die Frauen und Männer der Ayinger Wehr betrieben hat, sichtlich gelohnt.

Vier Tage lang wurde gefeiert. Der Vatertagsgaudi folgte am Freitagabend eine Blaulicht-Party und am Samstag zeigte die Kabarettistin Martina Schwarzmann wieder einmal, wie sie die Massen mit Wort und Gesang begeistern kann. Den Höhepunkt machten am Sonntag der Dankgottesdienst, der Festumzug und das gemeinsame Miteinander im Festzelt, bei dem beeindruckend zum Ausdruck gebracht wurde, welchen Stellenwert die Wehr im dörflichen Geschehen und darüber hinaus hat.

Von Landrat Christoph Göbel (l.) gab es lobende Worte für Vorstand Johann Springer und sein Team.
Von Landrat Christoph Göbel (l.) gab es lobende Worte für Vorstand Johann Springer und sein Team. © wjr

Eine blumige Idee hatte der Patenverein. Als Gastgeschenk hatten die Kameraden der Hohenbrunner Wehr kleine Blumensträuße dabei, die sie nach dem Festzug übergaben. Und auch sonst gab es Geschenke und warme Worte für die Ayinger Ehrenamtlichen. Einen Appell hatte Kreisbrandrat Harald Stoiber dabei. Dieser ging an Bürgermeister Peter Wagner und den Gemeinderat. Er machte deutlich, dass eine neue Unterkunft für die Ayinger Wehr nicht nur wünschenswert wäre: „Es ist mir daher als Kreisbrandrat ein besonderes Anliegen, den Gemeinderat zu bitten, alle Kraftanstrengungen zu unternehmen, um das dringend benötigte Gerätehaus in naher Zukunft zu realisieren.“ Dann könnte das nächste Fest der Wehr die Einweihung sein.

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