Nach Verzögerungen: Feuerwehrhaus soll im Frühling 2026 fertig werden

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Gepflastert sind jetzt die Zufahrten und Außenanlagen am Bucher Feuerwehrhaus. Die Parkplätze auf der Rückseite des Gebäudes sind schon zu erkennen. © Markus Ostermaier

Das Feuerwehrhaus in Buch am Buchrain ist immer noch nicht fertig. Auch der Recyclinghof verzögert sich wegen der Winterpause weiter.

Das neue Feuerwehrhaus von Buch am Buchrain sollte jetzt schon fertig sein – eigentlich. Aus verschiedenen Gründen kam es immer wieder zu Verzögerungen auf der Baustelle. Der Endspurt dauert weiterhin noch etwas an, und allmählich richten sich die Blicke Richtung Frühjahr. Ende März bis Anfang April ist nun das neue erwartete Datum der Fertigstellung.

Das sagte Stefan Schatz, Mitarbeiter des Bauamts der VG Pastetten, in der Bucher Gemeinderatssitzung. Eine gute Nachricht hatte er zum Estrich, der sich zuletzt wegen Problemen mit dem zuerst beauftragten Handwerker verzögert hatte (wir berichteten): Der Estrich sei nun anders als erwartet sogar eine Woche früher als geplant fertig geworden. Seit Ende November werde das Gebäude geheizt, damit der Unterboden trocknen kann. Weil bereits die Pellets-Heizung in Betrieb ist, könne man zusätzliche Energiekosten einsparen, informierte Schatz.

Gut vorangekommen ist im Innenbereich auch der Maler. Die spätere Fahrzeughalle sei beispielsweise schon fertig gestrichen und bereit für den Einsatz des Elektrikers. Im Januar folgt außerdem der Trockenbau. Im Außenbereich des Gerätehauses gibt es ebenfalls sichtbare Fortschritte.

Die Pflasterung im Norden und Westen des Areals verlief erfolgreich. Zum Zeitpunkt der Sitzung ging es mit dem östlichen Bereich der Außenanlagen weiter. Vorgezogen wurde laut Schatz die Verlegung der Bushaltestelle. „Das war nicht optimal, weil die Kinder in der Baustelle stehen mussten“, erklärte der Bauamtsmitarbeiter. Die neue Haltestelle befindet sich jetzt ein paar Meter weiter, auf Höhe des kommunalen Wohnungsbaus.

Buchs zweite größere Baustelle ist derzeit der Recyclinghof. Ende November erfolgte der Unterbau zur Errichtung der Straße, informierte Bürgermeister Ferdinand Geisberger (CSU). Asphaltiert wurde ebenfalls, berichtete der zuständige Sachgebietsleiter Andreas Neumaier kurz danach im Kreisausschuss für Klima, Natur, Struktur, Umwelt und Verkehr.

Den Neubau wie geplant zum Jahresende in Betrieb zu nehmen, „klappt nicht, jetzt kommt erst die Winterpause“, so Neumaier. Pflaster und Zaun sollen also nächstes Jahr frostfrei nachgeholt werden. Im Frühjahr könne man dann mit der Inbetriebnahme rechnen, so Neumaier.