Überraschender Fund - Rembrandt-Porträt aus einem Dachboden erzielt 1,4 Millionen Dollar

Bei einem routinemäßigen Hausbesuch in einem privaten Anwesen in Camden wurde ein altes Werk von Rembrandt entdeckt. Es handelt sich dabei um das Porträt eines jungen Mädchens mit dem Namen „After Rembrandt“. Laut „People“ wurde es kürzlich für 1,4 Millionen Dollar (1,26 Millionen Euro) versteigert.

Kaja Veilleux von den Thomaston Place Auction Galleries erklärte gegenüber „People“: „Das Haus war voll mit wunderbaren Stücken, aber auf dem Dachboden, zwischen Stapeln von Kunstwerken, fanden wir dieses bemerkenswerte Porträt.“ 

Das Rembrandt-Gemälde stellte bei der Auktion einen neuen Rekord auf

Die Echtheit des Gemäldes wurde durch ein Etikett auf dem Rahmen bestätigt. Es sei laut der Erklärung „zuvor für eine Ausstellung im Jahr 1970 im Philadelphia Museum of Art ausgeliehen worden“, berichtet „People“.

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Bei der jährlichen Summer Grandeur Auktion von Thomaston Place Auction Galleries war das alte Gemälde bei vielen Bietern begehrt. Zebulon Casperson, der den anonymen europäischen Käufer vertrat, sagte: „Es war erstaunlich. Von all den Telefongeboten, die ich bearbeitet habe, hätte ich nie gedacht, dass ich einen Deal über eine Million Dollar abschließe.“

Laut des Auktionshauses stellte der Verkauf einen neuen Rekord als das teuerste jemals in Maine versteigerte Kunstwerk auf. Veilleux betonte gegenüber „People“: „Dies ist ein Paradebeispiel für die bemerkenswerten Schätze, die durch Hausbesichtigungen in Neuengland entdeckt werden können.“

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Tizian-Gemälde erzielt Rekordsumme bei Auktion

Erst im Juli erzielte ein weiteres altes Gemälde bei einer Auktion eine Rekordsumme. Das Gemälde des italienischen Renaissance-Meisters Tizian wurde in London für 17,5 Millionen Pfund (20,7 Millionen Euro) versteigert. Wie CNN berichtet, stammt das Das Werk „Die Rast auf der Flucht nach Ägypten“ aus dem ersten Jahrzehnt des 16. Jahrhunderts und erzielte damit den höchsten Preis, der je für ein Werk des Künstlers bezahlt wurde. 

Orlando Rock, Vorsitzender des Auktionshauses Christie's, sagte, das Gemälde sei „ein Tribut an die tadellose Herkunft und die stille Schönheit dieses erhabenen frühen Meisterwerks von Tizian". Das Gemälde wurde während der französischen Besatzung Wiens 1809 von Napoleons Truppen gestohlen, kam später nach Paris und gelangte schließlich nach England. 1995 wurde es aus dem Anwesen Longleat gestohlen und sieben Jahre später an einer Bushaltestelle in London wiedergefunden.